Nicht nur Schüler und Angestellte haben jetzt Urlaub, nein, auch Studenten lassen das anstrengende Semester hinter sich und haben bis Oktober vor allem eins: freie Zeit.
Doch nicht alle Studenten können die freien Kapazitäten mit Reisen, Sonnenbaden und faulenzen ausfüllen, viele müssen arbeiten, um sich das kommende Wintersemester zu finanzieren. Sei es für Studiengebühren, Miete, Essen, Lehrmittel oder den nächsten Skiurlaub.

Und welchen Jobs gehen Studenten in der Sommersonne nach? Neben dem klassischen Aushilfskellner arbeiten viele junge Leute in Fabriken oder auf dem Bau.

Dabei muss auf die Finanzen geachtet werden. Wer höchstens 50 Tage pro Kalenderjahr arbeitet, genießt einen entscheidenden Vorteil: Es müssen keinerlei Sozialversicherungsabgaben geleistet werden. Außerdem gibt es für alle Studenten, die diese Grenze einhalten, keine Verdienstbeschränkungen und sie sind an keine Wochenarbeitsstunden gebunden, sondern können so viel arbeiten, wie sie möchten.

Auch wenn ein Student als Mini-Jobber tätig ist und somit nicht mehr als 400 Euro pro Monat verdient, muss er keine Abgaben bezahlen. Sie erhalten den Verdienst brutto wie nette ausgezahlt. Allerdings haben die Arbeitgeber Pauschalabgaben zu leisten.

Das sind doch gute Nachrichten für alle Studenten, die während der Semesterferien nicht nur entspannen, sondern arbeiten müssen. 🙂