Hurra! Heute ist Steuerzahler-Gedenktag! Seit heute, 8.42 Uhr arbeiten wir wieder für unser eigenes Portmonee. Bis dahin haben die Arbeitnehmer für den Staat gearbeitet.
Der Steuerzahler-Gedenktag hat sich in diesem Jahr mehr Zeit gelassen. Um sechs Tage hat sich der Gedenktag verschoben. Berechnet wird er vom Bund der Steuerzahler.

Die Grundlage der Berechnung ist die volkswirtschaftliche Einkommensbelastungsquote. Der Begriff hört sich komplizierter an, als er ist. Die Quote zeigt lediglich, wie viel der Staat über Steuern und Sozialabgaben rechnerisch einbehält. Laut den Daten des Bundes der Steuerzahler liegt die diesjährige Quote bei 53,3 Prozent. Diese ist genau heute, dem 14. Juli 2009 um 8.42 Uhr, erreicht.

Die Forderung des BdSt-Präsidenten Däke ist dementsprechend: „Der Steuerzahler-Gedenktag muss künftig wieder deutlich früher liegen! Deshalb muss es endlich zu einer spürbaren Senkung der Einkommensbelastungsquote kommen. Speziell bei der Lohn- und Einkommenssteuer sind wegen der enormen heimlichen Steuererhöhungen deutliche tarifliche Entlastungen notwendig“.

Wer allerdings glaubt, dass ein Staat sich weniger Einnahmen und Ausgaben in Milliardenhöhe für die Infrastruktur (Autobahn-Baustellen etc.), Autoindustrie (Abwrackprämie) und Banken (Milliarden für Landesbanken und Co.) leisten kann, der irrt ganz gewaltig! Jemand muss die Zeche bezahlen. Und wenn das nicht durch Steuereinnahmen geschieht, passiert es über eine Hyperinflation oder Währungsreform. So einfach ist das! Und dann fällt der nächste Steuerzahler-Gedenktag vielleicht auf Weihnachten oder Sylvester 2010.