Bargeld ist beim Einkauf das meistgenutzte Zahlungsmittel. Das ist das Ergebnis der neuesten Bundesbank-Studie „Zahlungsverhalten in Deutschland“, für die über 2000 Personen befragt wurden.

„Bei der Wahl des Zahlungsinstruments legen die Deutschen den größten Wert auf Sicherheit vor einem finanziellen Verlust, die Akzeptanz in den Geschäften und die Kosten“, sagte Dr. Thilo Sarrazin. Die Berliner haben richtig gelesen. Dr. Thilo Sarrazin, ihr ehemaliger Finanzsenator, ist jetzt im Vorstand der Bundesbank für Bargeld zuständig.

Zurück zur Studie: Im Punkt „Sicherheit vor finanzielllem Verlust“ nimmt die ec-Karte, neuerdings auch girocard genannt, den ersten Platz ein. Beim „Einsatz im Internet“ ist die Kreditkarte dagegen führend. Und Bargeld? Bargeld erreicht bei allen anderen Punkten, wie beim Zahlen von Dienstleistungen und beim Einkauf im Einzelhandel, die besten Werte.

Bei der Anzahl der Transaktionen liegt Bargeld mit über 80 Prozent (82,5 Prozent) vorn. Die girocard liegt bei zwölf Prozent, die Kreditkarte bei 1,4 Prozent. Die Werte der Studie sind kaum verwunderlich, zahlen wir Verbraucher doch vor allem die kleinen Beträge mit Münzen und Scheinen.

Und was haben wir Bundesbürger in unserem Portmonee? Durchschnittlich 118 Euro Bargeld. 6,70 Euro davon sind Münzen. Zudem steckt in neun von zehn Portmonees (91 Prozent der Befragten) mindestens eine ec-Karte. 27 Prozent haben eine Kreditkarte dabei.

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