Sie haben zuviel Geld? Dann sollten Sie nach Luanda in Angola ziehen! Denn dies ist derzeit die teuerste Stadt auf der Welt. Das geht aus der neuesten Studie des HR-Beratungsunternehmens ECA International hervor. Die Studie untersucht und vergleicht die Lebenshaltungskosten von 370 Standorten in der ganzen Welt.

Wem Afrika nicht zusagt, der muss nach Japan. Denn die Positionen zwei bis fünf belegen Tokio, Nagoya, Yokohama und Kobe. In der Studie vor einem Jahr war keine japanische Stadt in der Top 10 zu finden. Teuerste Stadt Europas ist neuerdings Kopenhagen. Die russische Metropole Moskau ist im Gesamt-Ranking dagegen von Position fünf auf 23 gefallen. Das ist vor allem auf den schwachen Rubel und die gesunkenen Ölpreise zurückzuführen. Deutsche Städte sind ebenfalls günstiger geworden. Die teuerste Stadt für so genannte Expatriates hierzulande bleibt Berlin, gefolgt von München.

Einen gewaltigen Satz machte Manhattan. Der New Yorker Stadtteil war im vergangenen Jahr auf dem 84. Platz und belegt nun Position 17. Ausschlaggebend für Veränderungen der Lebenshaltungskosten in den 370 untersuchten Städten sind insbesondere die Inflation sowie die zwischenzeitlich stark gefallenen Ölpreise.

Lebenshaltungskosten weltweit

1 Luanda, Angola
2 Tokio, Japan
3 Nagoya, Japan
4 Yokohama, Japan
5 Kobe, Japan
6 Kopenhagen, Dänemark
7 Oslo, Norwegen
8 Genf, Schweiz
9 Zürich, Schweiz
10 Basel, Schweiz
11 Libreville, Gabun
12 Bern, Schweiz
13 Stavanger, Norwegen
14 Helsinki, Finnland
15 Paris, Frankreich
16 Abidjan, Elfenbeinküste
17 Manhattan NY, USA
18 Abuja, Nigeria
19 Kinshasa, Democratic Republic of the Congo
20 Baku, Aserbaidschan
21 Berlin, Deutschland
33 München, Deutschland
40 Düsseldorf, Deutschland
45 Stuttgart, Deutschland
51 Frankfurt, Deutschland
53 Hamburg, Deutschland