Stellen Sie sich vor, es ist Freitagabend. Sie sitzen in einer Kneipe und haben so viel Bier getrunken, dass Sie nicht mal mehr mitzählen können, wie viele Sie schon intus haben. Sprechen funktioniert auch nicht mehr so gut, also beobachten Sie: Kellner, Gäste, Passanten und – Bierdeckel. Bierdeckel? Ja, genau. Denn da gibt es jetzt ganz spezielle von der Münchener Verein Versicherungsgruppe.
Diese können Sie zu ganz verschiedenen Themen finden: Wohngebäude, Unfall, Haftpflicht und einiges mehr, was die Münchener Verein Versicherungsgruppe eben so zu bieten hat. Dort füllen Sie Namen, genau Adresse, Kontaktmöglichkeit und auf der Rückseite die Risikoerfassung aus. Risikoerfassung – was ist denn das, denken Sie jetzt sicherlich. Dort müssen Sie zum Thema Unfallversicherung beispielsweise wissen, wie viel Prozent Ihre Progression betragen soll, ob Sie bereits eine solche Versicherung haben und wie die zugehörige Nummer lautet und welcher Gefahrengruppe – A, B oder K – Sie angehören.

Können Sie diese schwierigen Fragen Freitagabend mit 1,3 Promille Alkohol im Blut beantworten? Haben Sie Ihre Versicherungsnummer vollständig im Kopf? Können Sie in Ihrem Zustand die vielen kleingedruckten Details auf einem Bierdeckel noch erkennen? Sicherlich nicht.

Greift eine Versicherung, die seriös beim Kunden ankommen möchte auf Kundenakquise in Form von Bierdeckeln zurück? Und wie soll man diese Untersetzer eigentlich per E-Mail und Fax (so wird es auf dem Deckel empfohlen) versenden?

Eben. Geht nicht. Wir von GELD kompakt finden den Grundgedanken der Kreativität großartig. Leider scheitert die Versicherung kläglich in der Umsetzung, denn mal ehrlich: Wer will sich an einem gemütlichen Abend in der Kneipe um die Ecke mit Versicherungsbelangen herumschlagen?