Münzsammler können auf der diesjährigen Künker Sommerauktion in Osnabrück vom 23. Juni bis zum 26. Juni über 5.000 historische Münzen und Medaillen ersteigern. Laut den Zahlen des Auktionshauses haben die versteigerten Schätze einen Gesamtschätzwert von mehr als fünf Millionen Euro.

Ein Gnadenpfennig aus dem Jahre 1594 dürfte finanzstarke Sammler besonders interessieren. Der Pfennig wird im Vorfeld der Auktion auf 50.000 Euro geschätzt. Laut Informationen des Auktionshauses liegt die Vermutung nahe, dass König Sigismund III. selbst die Gnadenmünze hergestellt hat. Und wer will nicht einen Pfennig vom König sein Eigentum nennen? Die Autoren werden jedoch nicht mitbieten. Trotzdem: Der goldene Pfennig sieht schon anders aus, als eine 2-Euro-Münze… Die Empfängerin des goldenen Pfennigs soll die Mätresse des Königs gewesen sein…

Gnadenpfennig

Der „Münzschatz von Herborn“ wird auch in Osnabrück versteigert. Entdeckt wurde dieser Schatz vor rund 25 Jahren. Der Schatz stammt aber aus dem Jahre 1622 und somit aus der Zeit des 30-jährigen Krieges. Bei Keller- und Renovierungsarbeiten in einem Fachwerkhaus entdeckte man die zehn goldenen und 1056 silbernen Münzen. Geschätzt wird der Münzschatz von Herborn auf 46.000 Euro.

Herborner Münzschatz

Fotos: Fritz Rudolf Künker: Infos unter www.kuenker.de