2007 war ein gutes Jahr für deutsche Sparer. Mit knapp 4,6 Billionen Euro hatten die Bundesbürger so viel Geld auf der hohen Kante wie noch nie zuvor. Doch das Rekordhoch hielt nicht lange an. Die Schuldenuhr dagegen tickt immer schneller…

Laut Bankenverband ist das Geldvermögen der Deutschen bis Ende 2008 auf 4,4 Billionen Euro gesunken. Dabei ist der Anteil der Ersparnisse, die in Aktien angelegt wurden dramatisch zurück gegangen: von 375 Milliarden auf 166 Milliarden Euro.

Stattdessen setzen die meisten Anleger verstärkt auf Sicherheit. „Gut 1,7 Billionen Euro ruhen in Spar-, Sicht-, Termineinlagen und Bargeld. Die Geldanlagen bei Versicherungen einschließlich Pensionskassen und Pensionsfonds sowie berufsständischen Versorgungswerken betragen immerhin knapp 1,3 Billionen Euro.“, so der Bankenverband.

Parallel zu den sinkenden Ersparnissen steigt die Staatsverschuldung. Die Schuldenuhr vom Bund der Steuerzahler zeigt derzeit einen Schuldenstand von 1,57 Billionen Euro (Stand: Ende Mai 2009). Pro Kopf sind das knapp 20.000 Euro. Das heißt: Die Schuldenuhr tickt 2009 zehn mal schneller als zuvor.

Die Ersparnisse der Bundesbürger im Überblick:
Geldvermögen der Deutschen