… and the winner is: „Arbeitsmarktproblematik“. Im gesamteuropäischen Sorgenranking nimmt sie die unangefochtene Spitzenposition ein. Auch die weiteren Plätze zeigen, dass die diesjährige Sorgenliste der Europäer von der Finanz- und Wirtschaftskrise dominiert wird.

Ein sehr starker Anstieg zeigt sich bei der Beunruhigung über die wirtschaftliche Stabilität. Das Thema war im Jahr 2008 gar nicht in den europäischen Top 10 vertreten, besetzt in diesem Jahr aber Platz 2.

In Deutschland zieht die Lage ähnlich aus: Mit derzeit 57 Prozent bleibt die Arbeitsmarktproblematik mit Abstand das Thema Nummer 1 in Deutschland. Einen rasanten Anstieg verzeichnet die Sorge um die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Nach Rang 15 im letzten Jahr belegt sie nun mit 36 Prozent der Nennungen den zweiten Platz.

Mit beachtlichem Abstand zu Rang 2 belegt das Thema Bildung mit 14 Prozent der Nennungen den dritten Platz der Sorgenliste. Insbesondere durch die Pisa-Studien ist das Bildungssystem hierzulande mehr und mehr in die Diskussion geraten.

Diese Ergebnisse sind ein Auszug aus der GfK-Studie „Challenges of Europe“ und basieren auf rund 12.500 Verbraucherinterviews, die im Auftrag des GfK-Nürnberg e.V. im Februar und März 2009 in Deutschland, Italien, Frankreich, Österreich, Großbritannien, Russland, Belgien, Polen, Spanien und den Niederlanden durchgeführt wurden. Grundlage der Untersuchung ist folgende offene Frage, die jedes Jahr unverändert gestellt wird: „Welches sind Ihrer Meinung nach die dringendsten Aufgaben, die heute in [jeweiliges Land] zu lösen sind?“