Der Wahlkampf 2009 hat nicht nur bei den großen und kleinen Parteien begonnen. Jetzt hat auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen ein politisches Konzept für den “Bundestagswahlkampf 2009″ vorgelegt. Mit diesem Zehn-Punkte-Programm sollen Verbraucher und Wirtschaft gleichermaßen gestärkt werden!

Die geforderten Punkte haben es in sich! So fordern die Verbraucherschützer für die nächste Legislaturperiode ein Ende der Zwei-Klassen-Medizin, verbraucherfreundliche Regeln für den Finanzmarkt, Energie und Mobilität die bezahlbar und zukunftsfähig sind, Schluss mit dem Datenmissbrauch, Verankerung von Verbraucherrechten in der digitalen Welt sowie bessere Information und Bildung für selbstbestimmte Verbraucher!

Na, dann darf man wohl gespannt sein, welche Parteien diese Punkte mit in ihr Programm schreiben. Mehr Stimmen bekämen sie sicherlich. Aber: Wahlversprechen und blühende Landschaften sind bekanntlich nicht unbegrenzt haltbar…

Trotzdem: Es ist wichtig, dass wir Verbraucher eine solche Stimme haben und es ist zu hoffen, dass die Politiker kleine Schritte in diese Richtung machen.

Denn mal ehrlich: Die Aktivität in der Finanzkrise zeigt, dass Politik nicht nur passiv sein muss. Verbraucherpolitik findet derzeit leider nur passiv statt und reagiert auf Krisen wie auf GEN-Mais, BSE und Co… Mit einer aktiven Politik könnte man diese Kosten sparen und das Geld in nachhaltige Projekte investieren!