Hurra! Der Frühling naht, es wird wärmer, angenehmer, einfach schöner. Und nach dem Frühlingsgefühlen folgen…Richtig, die Sommerurlaubsgefühle!
Alle, die 2009 Jahr Europa wieder einmal mit dem Auto unsicher machen wollen, sollten allerdings vorsichtig sein. Nicht nur in Deutschland sind seit Februar 2009 die Bußgelder erhöht worden, auch in anderen Ländern muss man bei Verstößen tief in die Tasche greifen. Darüber informiert der ADAC.

Wer in Großbritannien mit mehr als 0,8 Promille Alkohol am Steuer erwischt wird, muss umgerechnet 6.500 Euro berappen. Doch auch in Zypern (bis 1.700 Euro), Irland (1.270 Euro) und Estland (1.150 Euro) ist Fahren unter Alkoholeinfluss kein preiswertes Delikt. Mit einer Geldbuße ab 250 Euro stehen wir hierzulande wesentlich besser da. 🙂

Das Mobiltelefon an Ohr und Lenkrad ist besonders in Bella Italia ein teurer Spaß, der ab 155 Euro beginnt – nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Auch Norwegen mit 150 Euro, die Slowakei mit bis zu 135 Euro und Portugal ab 120 Euro gehören nicht zu den Ländern, wo man sich das Handy am Steuer leisten sollte. In Deutschland hingegen wird dieses Delikt mit geradezu lächerlichen 40 Euro geahndet.

Wer mit mehr als 50 km/h inner- und außerorts durch die Lande braust, muss vor allem in diesen Ländern eine Menge auf dem Konto haben: Großbritannien (bis 5.600 Euro), Frankreich (1.500 Euro) und Österreich (bis 830 Euro).

Hier findet ihr eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Delikte:

Alkohol am Steuer über 50 km/h zu schnell Handy am Steuer
Großbritannien: bis 6.500 Euro Großbritannien: bis 5.600 Euro Bulgarien: ab 100 Euro
Irland: ab 1.270 Euro Frankreich: 1.500 Euro Italien: ab 155 Euro
Zypern: bis 1.700 Euro Österreich: bis 2.180 Euro Norwegen: ab 150 Euro
Dänemark: 1 Nettomonatsverdienst Slowakei: bis 830 Euro Slowakei: bis 135 Euro
Deutschland: ab 250 Euro Deutschland: ab 240 Euro Deutschland: 40 Euro

Infos zum neuen Bußgeldkatalog finden Sie im GELD kompakt-Beitrag „Teure Zeiten für Raser, Drängler und alkoholisierte Fahrer„.