Abzocke: Als Werbeträger Geld verdienen

Glaubt man diversen Kleinanzeigen oder Jobangeboten im Internet ist es kinderleicht mit Nebenjobs Geld zu verdienen. Manchmal muss man fast gar nichts dafür tun, im Gegenteil, man bekommt sogar was geschenkt! So zum Beispiel als Werbeträger.

Alles, was man tun muss, ist Kleidung mit aufgedruckten Werbeslogans „auf dem Weg zur Arbeit, in der Freizeit, beim Einkaufen, Events, Messedienstleistungen und sonstigen Aktivitäten“ zu tragen – und schon ist man Werbeträger. Wie das Ganze funktioniert steht auf der Webseite werbung-mode.de, auf der diese scheinbar perfekten Nebenjobs vermittelt werden.

Klingt eigentlich gut, aber das Ganze hat natürlich einen Haken, wie jetzt die Verbraucherzentrale Niedersachsen herausgefunden hat. In einer aktuellen Meldung warnen die Verbraucherschützer ausdrücklich vor diesem Nebenverdienstangebot. Der Grund: Bevor man die ganz große Kohle scheffeln kann, muss man erst selbst tief in die Tasche greifen:

„Wer auf dieses Inserat reagiert, erhält einen Gesprächstermin und folgendes Angebot: Werbevertrag gegen Zahlung von 214,20 Euro in bar für Dateieinträge, Datenpflege, Präsentation und fotographische Aufarbeitung oder Abschluss eines Zeitschriftenabonnements über 24 Monate als Gebühr für die Vermittlung eines Werbeauftraggebers“, so die Verbraucherschützer.

Die meisten Jobsucher werden sich wohl für das Zeitschriftenabonnement entscheiden, so hat man wenigstens was für sein Geld. Doch was hat ein Zeitschriftenabonnement mit einer Jobvermittlung zu tun? Rein gar nichts. Jobangebote, die es nur per Vorkasse gibt am besten ignorieren!

17 Gedanken zu “Abzocke: Als Werbeträger Geld verdienen

  1. Sorry, aber wer immer wieder auf sowas reinfällt, dem ist nicht zu helfen. Von nichts kommt nichts, Geld will durch Arbeit verdient werden, es gibt keine Jobs, wo man mit Nichtstun Geld verdient.
    Zudem sind meiner Meinung nach die Leute auch zu wenig mißtrauisch, gerade bei solchen Angeboten lese ich mir die Vertragsbedingungen 3x durch, dann muss einem ja sowas auffallen.

  2. Ja sowas gibts ja auch für s Auto. Man klebt Werbung drauf und wird angeblich dafür gut bezahlt. Wers glaubt wird selig., sag ich da nur.
    Sowas kann ja nicht funktionieren

  3. Was haltet Ihr von einem Lehrgang, der allen zeigt, wie mann wirklich Geld verdient. So ist niemand mehr auf diverse „Abzocke-Anzeigen“ angewiesen.

  4. Pingback: Abofalle Stellenanzeige - freizeitwerbung.info _ auch in Leipzig | Mein LE-Blog

  5. @ Christa: Ich weiß ja nicht, wie das heute so läuft, aber ich (Jahrgang 1965) habe in der Schule nichts, aber auch gar nichts für’s Leben gelernt, das über den Schulstoff hinausging (und auch von dem hat sich 25 Jahre später verdammt viel als völlig überflüssig erwiesen). Es gab nicht mal irgendeine Hilfe/Beratung/Information zum Thema Berufswahl, obwohl das doch so eine elementar wichtige Entscheidung ist, die meiner Meinung nach unbedingt in der Schule besprochen gehört.

  6. @Gernot: Im Grunde richtig, aber ich fürchte, das würde nur begrenzt helfen. Auf Angebote aus der Kategorie „zu schön, um wahr zu sein“ fallen auch gebildete Köpfe immer wieder herein.

  7. Hallo zusammen,

    ich hatte heute so ein Vorstellungsgespräch gehabt, was genau zutrifft, was hier schon benannt worden ist.
    Es ist genauso abgelaufen, wie hier im Forum beschrieben.
    Ich habe auch den Vertrag durchgelesen und mann muss sofort ein 2-Jahresvertrag mit denen unterschreiben und schließt damit gleichzeitig ein 2-jähriges Zeitschriften Abonnement ab.
    Ich habe mir sofort gedacht, was ein Abnonnement mit einem Nebenjob zu tun hat.
    Ich fand die ganze Sache ganz schön heikel, da die Frau mich auch gefragt hat, ob ich nicht sofort unterschreiben möchte. Natürlich habe ich gesagt, das ich mir das gerne mal überlegen möchte.
    Als ich zuhause war, habe ich sofort gegoogelt, ob jemand mit dieser Firma mal Erfahrung gemacht hat.
    Übrigens heißt die Firma (xxx: Name von der Redaktion gelöscht)

  8. Hi,
    ich war leider so blöd. Gehe eigentlich einer normalen Arbeit nach, bin eigentlich auch nicht auf den Kopf gefallen und dennoch drauf reingefallen. Ist für mich auch nicht so schlimm, was die Kosten für das Abo betrifft. Lese diese auch gerne. Hätt ich auf anderem Wege wahrscheinlich auch nicht abgeschlossen.
    Ist natürlich ärgerlich.
    Habe sogar ein Angebot erhalten. Hier sollte ich ein blauen Schal tragen. Hierfür hätte ich ein 20€-Gutschein erhalten, den ich in irgendeinem Juwelierladen einlösen hätte können, beim Kauf eines Produkt ab 60€.
    Da in dem Vertrag drin steht, man könne sich zwischen Gutschein, Geschenk und Geld entscheiden klang das für mich auch o.k. Allerdings konnte man sich in diesem Angebot nicht entscheiden.
    Ich hatte dies auch mit dieser Begründung abgelehnt, da dies mit Geld verdienen nichts zu hat. Seither habe ich auch kein weiteres Angebot erhalten. Da man angeblich das Geld zurück erhält, werde ich dann, wenn es soweit ist, meine Rechtsschutzversicherung beauftragen müssen. Der Anwalt wird sich freuen.
    Im übrigen wissen die vom Abo-Service nichts von dieser Vereinbarung.

  9. hallo,heute habe ich eine Werbevermittlungsvertrag unterschrieben und habe es berut,dan sehe ich es hier das das nur ein betrug ist?????? omg ich weiss jetzt nichts was ich machen soll?Da steht das ich 14 tage Wiederrufsrecht habe.ka wie man wiederrufen muss?kann mir jemmand helffen bitte?brauche hilffe da raus zu kommen,bitte hilft mir wie soll ich das vertrag Wiederruffen?

  10. @
    Mein Tipp: Ich würde ein Schreiben aufsetzen mit „Hiermit widerrufe ich …“ und das per Einschreiben!!!! an die Firma schicken.

  11. Es gibt wichtige Punkte zu beachten beim Wiederspruch.
    1. Ab wann hat man den Vertrag unterschrieben. Gilt die Zeit bis Ende der gesetzten Frist (z.B.: 7 Tage, 14 Tage oder 30 Tage). Also NICHT WARTEN, sondern schnell handeln und immer schriftlich per Post zu schicken.
    2. Auf das Datum bitte achten, das ist auch sehr wichtig.
    3. Schreibe immer die genauen Daten vom Vertrag ab. (z.B.: Kunden-nummer, Vertragsnummer oder Ansprechpersonen.)
    4. Schreib dass du dich auf den AGB Rechtlinien dich beziehst.

    Was auch passieren kann, das die sagen zu spät, warst zu langsam oder der Brief ist nicht rechtzeitig angekommen. Hast aber rechtzeitig den Brief zuge-schickt, Bevor die Frist abgelaufen ist. Können die nichts machen, außer Dir das Leben zur….. zu machen. WICHTIG, keine Angst zu haben. Die haben auch keine von Dir.

  12. Eine Frage noch – kann ich es irgendwie verhindern, dass sie mir Geld vom Konto einziehen?? Ich meine, ja klar, ich kann denen den Widerruf/Widerspruch und die Stornierung der Einzugsermächtigung zuschicken etc., aber meine Kontodaten haben die dann ja immer noch und sind rein theoretisch immer noch in der Lage, Geld von meinem Konto einzuziehen, auch wenn sie es nicht dürfen. Kann man sich davor irgendwie schützen, ohne dass man gleich das ganze Konto leer räumt und sich ein neues Konto einrichtet? Kann man der Bank Bescheid sagen, dass sie die Lastschrift an diese eine Agentur nicht ausführen soll? Oder kann man den Einzug im Nachhinein rückgängig machen?

  13. Leute ich bin richtig dran und brauche hilfe ich habe den vertrag unterschrieben und dann habe ich auf die T-Shirts gewartet dachtge die kommen so aber nun stellt es sich heraus das ich selber 214,20€ zahlen muss um meinen auftrag zu erhalten. Ich selber bin schüler und verdiene deshalb kein geld aber meine Mutter will mir nicht helfen. Ich habe mit der firma telefoniert und die meinten ich könnte mit dem auftrag das geld wieder einbringen was ich mir glaub an den Hut binden kann. Also ich brauche einen guten rat oder hilfe ich weis nicht was ich machen soll !!!

  14. Pingback: Abzocke: Als Werbeträger Geld verdienen – GELD kompakt - SEO und Business - sitemap-online

  15. Hallo,

    ich bin mir sicher, dass man als Werbeträger durchaus gutes Geld verdienen kann. Ich würde aber auch nicht in Vorkasse gehen. Am besten ist es, wenn man selber eine Website aufbaut und sich selber vermarktet.

    freundliche Grüße
    Josef

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