Glaubt man diversen Kleinanzeigen oder Jobangeboten im Internet ist es kinderleicht mit Nebenjobs Geld zu verdienen. Manchmal muss man fast gar nichts dafür tun, im Gegenteil, man bekommt sogar was geschenkt! So zum Beispiel als Werbeträger.

Alles, was man tun muss, ist Kleidung mit aufgedruckten Werbeslogans „auf dem Weg zur Arbeit, in der Freizeit, beim Einkaufen, Events, Messedienstleistungen und sonstigen Aktivitäten“ zu tragen – und schon ist man Werbeträger. Wie das Ganze funktioniert steht auf der Webseite werbung-mode.de, auf der diese scheinbar perfekten Nebenjobs vermittelt werden.

Klingt eigentlich gut, aber das Ganze hat natürlich einen Haken, wie jetzt die Verbraucherzentrale Niedersachsen herausgefunden hat. In einer aktuellen Meldung warnen die Verbraucherschützer ausdrücklich vor diesem Nebenverdienstangebot. Der Grund: Bevor man die ganz große Kohle scheffeln kann, muss man erst selbst tief in die Tasche greifen:

„Wer auf dieses Inserat reagiert, erhält einen Gesprächstermin und folgendes Angebot: Werbevertrag gegen Zahlung von 214,20 Euro in bar für Dateieinträge, Datenpflege, Präsentation und fotographische Aufarbeitung oder Abschluss eines Zeitschriftenabonnements über 24 Monate als Gebühr für die Vermittlung eines Werbeauftraggebers“, so die Verbraucherschützer.

Die meisten Jobsucher werden sich wohl für das Zeitschriftenabonnement entscheiden, so hat man wenigstens was für sein Geld. Doch was hat ein Zeitschriftenabonnement mit einer Jobvermittlung zu tun? Rein gar nichts. Jobangebote, die es nur per Vorkasse gibt am besten ignorieren!