Hurra, hurra, der Anlegerschutz ist da!
Und Justizministerin Brigitte Zypries hat ihn hervorgebracht, den Gesetzesentwurf, mit dem Anleger besser geschützt werden sollen. Der Entwurf wurde bereits im Bundeskabinett beschlossen und er beinhaltet u. a. den Passus, dass Anleger ihre Ansprüche im Falle einer Falschberatung durch die Bank besser durchsetzen können. Alle Anleger, die ursprünglich eine risikolose Anlage wünschten, vom Bankberater ihres Vertrauens aber eine riskante ans Herz gelegt bekommen haben, werden durch dieses Gesetz geschützt. Toll!

Bisher konnten Geschädigte Schadenersatzansprüche nicht geltend machen, weil sie die falsche Beratung nicht nachweisen konnten. Wie soll das in Zukunft aussehen? Das Zauberwort heißt: Dokumentation. Zukünftig sind Banken in der Pflicht, jede Anlageberatung nachvollziehbar zu protokollieren und dem Kunden eine Kopie davon zu geben. Inhaltlich wird im Besonderen auf die Angaben und Wünsche der Anleger und auf die daraufhin erteilten Empfehlungen mit passender Begründung das Augenmerk gelegt. Mit dieser Dokumentationspflicht, so erwartet unsere Justizministerin, werden Bankberater zu höherer Sorgfalt veranlasst und die Anleger können sich im Nachhinein bei Falschberatung mit dem entsprechenden Beweismittel wehren. Wenn das mal nicht gute Neuigkeiten sind…

Für alle, die ein derartiges Anlageprotokoll herunterladen möchten, gibt es hier den Link:
http://www.forium.de/anlageprotokoll.htm