Wussten Sie, welche sechs Länder zu den schweinereichsten in der europäischen Union zählen? Also schweinereich im Sinne von „Wir besitzen viele Schweine“ ;). Zu nennen sind Polen, Spanien, Niederlande, Frankreich, Dänemark und unser einig Schnitzelland, Deutschland. Doch auch die Schweinebranche ist von der weltweiten Finanzkrise betroffen: 2008 verdoppelten sich die Preise für die Tiere nämlich von elf auf 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Ursache? Schweinezüchter haben mit hohen Futter- und Energiekosten zu kämpfen, so dass der Bestand an Schweinen, Säuen und Ferkeln deutlich zurückgeht.

Besonders in Polen hat das immense Auswirkungen: Der Rückgang ist so stark, dass es so wenige Schweine gibt wie seit über vierzig Jahren nicht mehr. Die Folge: Der Preis für polnische Schweine stieg um 22 Prozent an und liegt bei durchschnittlich 1,527 Euro pro Kilogramm, gefolgt von Spanien mit 1,522 Euro pro kg und Deutschland (mit 1,514 Euro pro kg).

Was lernen wir daraus? Die Finanzkrise trifft nicht nur uns Menschen, sondern auch Tiere – da bekommt der Ausruf „Arme Sau“ gleich eine ganz andere Bedeutung…

Weitere Informationen zu kleinen rosa Schweinchen findet ihr beim Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e. V.