Der Jahreswechsel wird alljährlich mit großem Knall gefeiert – Raketen werden in die Luft geschossen und Böller gezündet. Dass dies mit äußerster Vorsicht zu geschehen hat, sollte selbstverständlich sein. Trotzdem kann so mancher Schuss nach hinten losgehen. Denn auch wer alles richtig macht, ist nicht immer vor den Fehlern Dritter gefeit.

Parkende Autos sind in der Silvesternacht besonders gefährdet. Für die Schäden springt in der Regel die Teilkasko-Versicherung ein. Übrigens auch, wenn der Verursacher des Schadens bekannt ist. Die Versicherung holt sich dann das Geld von ihm zurück.

Damit es gar nicht erst soweit kommt, heißt es vorsorgen. Das Auto also dort parken, wo wenig Böller und Raketen abgeschossen werden. Idealerweise bleibt der Wagen in der Garage oder in einer abgelegenen Seitenstraße. Und bei Cabrios muss das Dach geschlossen werden, aber das sollte bei den niedrigen Temperaturen ja selbstverständlich sein.

Auch Raketen, die durch offene Fenster fliegen, können großen Schaden anrichten. Wenn sich daraus ein Brand entwickelt, der das Gebäude oder den Hausrat beschädigt, ist dies ein Fall für Wohngebäude- und Hausratversicherung, sagt die HUK-COBURG. Aber soweit sollte es am besten erst gar nicht kommen, also Fenster und Dachluken schließen!