Wir investieren ja alle fleißig in die private Altersvorsorge. Riester, Rürup und so weiter. Aber wird das denn reichen um uns ein feudales Rentnerdasein zu sichern? Ein Tipp von Geld kompakt: Jetzt die Laubrente sichern! Laubrente – was´n das?

Naja, so richtig ernst nehmen kann man die Laubrente als Mittel zur Altersvorsorge vielleicht doch nicht – so gesehen ist der Begriff „Rente“ in diesem Zusammenhang ein bisschen zu weit gegriffen. Hat auch nichts mit Baumsparen zu tun.

Aber ein kleines finanzielles Extra können sich Nachbarn abholen, die unter extremem Blätter-Niederschlag aus dem nachbarlichen Garten leiden. Dann muss die Belastung allerdings über das ortsübliche Maß hinausgehen und nicht anders – zum Beispiel durch Absägen der Äste – zu verhindern sein.

Die Laubrente wird berechnet an den Kosten, die sich aus der zusätzlichen Reinigung des geschädigten Nachbargrundstücks ergeben. Davon sind aber wieder abzuziehen die Kosten, die für eine Reinigung durch ortsübliche Laubverschmutzung ohnehin entstanden wären. Die Belästigung durch fremde Blätter muss der Geschädigte aber auch noch nachweisen!  Und dann sind die Regelungen natürlich von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich! Lohnt sich der Stress?

Eigentlich kann ich ja auch froh sein, wenn der Nachbar viele Bäume hat. Die verarbeiten Kohlendioxid und Wasser mithilfe von Licht und Chlorophyll zu Glukose und Sauerstoff.

Und das ist gut für die allgemeine CO2-Bilanz , oder?

Und Laubharken an der frischen Luft hält mich fit und gesund.

So gesehen kann ich froh sein, dass ich dafür noch nicht zahlen muss… 😉