Höchstpersönlich hat Marx dem Papst Benedikt XVI. sein neustes Buch „Das Kapital“ im Rom überreicht. Anhänger von Karl Marx müssen jetzt nicht mit dem Kopf schütteln. Sie haben sich nicht verlesen. Natürlich ist nicht ihr Karl gemeint, sondern der Reinhard.

Der Erzbischof der bayerischen Landeshauptstadt München und Freising heißt auch Marx. Und wie es der Zufall nicht will, hat dieser sein neustes Buch mit dem Titel „Das Kapital“ versehen. Im Text bezieht er sich selbstverständlich auch auf Karl.

Statt einer Einleitung schreibt Reinhard seinem toten Namensvetter einen Brief… Danach gibt es eine Abrechnung mit der wirtschaftlichen Realität. So erwähnt er die Geierfonds, Entwicklungshilfe, Aktionäre, Modernisierungsverlierer und vieles mehr.

Kurzum: Der Erzbischof zeigt auf die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Probleme in Deutschland und der Welt und spricht dem Leser, gestützt von vielen kirchlichen Zitaten, ins soziale Gewissen. Politiker, Medienvertreter und Manager dürfen sich angesprochen fühlen.

Zum Schluss fordert Reinhard Marx eine „Globale Soziale Marktwirtschaft“ mit weltweiten Regelungen. Zu dieser Marktwirtschaft, so Marx, gehören „faire Welthandelsbedingungen, eine Rahmenordnung für den internationalen Finanz- und Kapitalmarkt, die Garantie von unabdingbaren Arbeitnehmerrechten und vieles mehr.“

Quelle: Pressestelle Erzbischöfliches Ordinariat München

Info: „Das Kapital“ von Reinhard Marx ist erschienen beim Pattloch-Verlag