Ob beim Online-Shopping oder auf Weltreise – wer jederzeit und überall Waren und Dienstleistungen einfach und bequem bezahlen möchte braucht eine Kreditkarte. Doch nicht jeder kommt in den Genuss einer VISA oder MasterCard. Ohne entsprechende Bonität und reiner Weste bei der SCHUFA bekommt man weder ein Hotelzimmer in den USA noch MP3s beim iTunes Store. Und als Jugendlicher unter 18 Jahren erst recht nicht. Oder doch?

Die Berliner Volksbank bietet jetzt eine Prepaid Kreditkarte an, die auch Kunden erhalten, denen bisher eine Kreditkarte vorenthalten war. Das funktioniert deshalb, weil die Karte streng genommen gar keine Kreditkarte ist. Stattdessen basiert die Karte, wie der Begriff Prepaid schon vermuten lässt, auf Guthaben, das der Karteninhaber im Voraus bezahlt. Per Überweisung kann die PrepaidCard mit maximal 2000 Euro aufgeladen werden und ist dann genauso einsetzbar wie eine gewöhnliche Kreditkarte.

Die Karte gibts sogar schon für Jugendliche ab zwölf Jahren, sofern die Eltern damit einverstanden sind. Wer ein so genanntes StartKonto der Berliner Volksbank hat zahlt für die Karte jährlich 18 Euro, für alle anderen Konten belaufen sich die Kosten auf 30 Euro im Jahr. Die PrepaidCard ist als VISA oder Master Card mit verschiedenen Motiven erhältlich.

So steht der Jugendreise ins Ausland also nichts mehr im Wege. Es sei denn, man hat sein Guthaben schon vorher beim Online-Shopping verbraten.