Eine Studie über den durchschnittlichen Bruttostundenverdienst zeigt das alte Dilemma: Arbeitnehmerinnen in den alten Bundesländern verdienen fast ein Viertel weniger als ihre männlichen Kollegen. Belegt wird diese Lohnschere vom Statistischen Bundesamt, das heute die Zahlen für das Jahr 2007 veröffentlichte. In den neuen Bundesländern ist die Schere bei weitem nicht so groß.

Dort liegt der Unterschied bei sechs Prozent. Beides zusammen ergibt eine bundesweite Lohnschere von 23 Prozent!

Die Ursache für den regionalen Unterschied: Männer verdienen im Westen wesentlich mehr als im Osten. Laut den Statistikern liegt die Differenz bei den männlichen Kollegen bei 45 Prozent! Bei dem Ost-West-Vergleich unter den Kolleginnen sind es nicht einmal zwanzig Prozent (17%).

Der Verdienstabstand zwischen Mann und Frau zeigt sich besonders in dem Wirtschaftszweig Unternehmensnahe Dienstleistungen (30 Prozent).

1-kopie

Ob sich die Schere in naher Zukunft ändern wird? Ich bin da, ehrlich gesagt, sehr pessimistisch!