Deutschland ein Autoland? Das war einmal! Immer mehr Deutsche lassen ihr Auto stehen. Stattdessen fahren sie mit der Bahn oder gehen zu Fuß. Jeder zweite Autobesitzer gibt an, weniger zu fahren als früher. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage für die DEVK Versicherungen hervor.
Am Wochenende verzichten die meisten Autofahrer auf ihr Gefährt. Bei sechs von zehn Autobesitzern bleibt das Automobil dann immer häufiger in der Garage. Aber nicht nur am Samstag und Sonntag werden Spritkosten gespart.

Fast die Hälfte (45 Prozent) der Autofahrer versuchen durch langsameres und spritsparendes Verhalten ihre Fahrtkosten niedrig zu halten. Dass Autofahrer auch bei der KFZ-Versicherung viel Geld sparen können, wird dagegen von der Mehrheit übersehen, so die DEVK.

Sieben von zehn Befragten gaben zudem an, dass sie manche Stecken lieber zu Fuß als mit dem PKW bewältigen. Tja, das merke ich auch sonntags vor meiner Bäckerei. Dort parken weitaus weniger Autos und vermehrt Fahrräder…

Das Rad ist unter den Autofahrern sehr beliebt. So gaben 60 Prozent der Befragten an, dass sie das Rad als sportliche und umweltfreundliche Fortbewegungsvariante nutzen. Bei manchen der über 1.800 befragten Autofahrer war das vielleicht nur ein Wunschgedanke, so meine Vermutung.

Dass viele Menschen aufs Auto verzichten sehe ich bei vielen Freunden. Die können sich nämlich ein Auto nicht mehr leisten. Und das liegt sicherlich zum Teil auch daran, dass die deutsche Automobilindustrie in den letzten Jahren die PKW hauptsächlich für die Besserverdiener entwickelt und produziert hat…