Im Fußball sind die Bremer schon lange nicht mehr Meister geworden, dafür sind sie es aber jetzt in einer anderen Disziplin – im Sparen. Bereits zum dritten Mal in Folge holt sich die Hansestadt den Titel des deutschen Sparmeisters.

2008 legten die Bremer im Schnitt 8.572 Euro in klassischen Sparanlagen an, wie die Postbank in einer aktuellen Studie herausgefunden hat. Auf Platz zwei folgen mit 8.091 Euro die Saarländer.

Und auch die Bayern sind derzeit im Sparen besser als im Fußball, sie belegen den ehrenwerten dritten Platz mit 7.945 Euro Sparanlagen pro Kopf.

Dagegen nehmen ostdeutsche Bundesländer und Schleswig-Holstein die letzen Ränge ein, bedingt durch niedrigere Einkommen und Arbeitslosigkeit.

Allerdings ist die Leidenschaft fürs Sparen insgesamt in Deutschland rückläufig. Höhere Zinsen bei Tages- und Festgeld verdrängen zunehmend das gute alte Sparbuch, dessen Zinsen gerade mal die Inflationsrate ausgleicht, wenn überhaupt.

Nichtsdestotrotz begehen die Banken und Sparkassen am 30. Oktober wieder mal den Weltspartag und hoffen auf prall gefüllte Sparschweine.

Geld kompakt gratuliert Bremen zum Meistertitel im Sparen und wünscht viel Glück in der Bundesliga – das kann Werder ganz gut gebrauchen ; )