Wer kennt noch diesen Witz aus Grundschulzeiten: „Was ist der Unterschied zwischen einem Teppich und einem Bäcker?“ – Ganz einfach: Der Bäcker muss nachts um drei aufstehen und der Teppich kann liegenbleiben. Ha-Ha. Kein Wunder, dass deutsche Schulabgänger da lieber Teppich sein wollen als Bäcker. Das Problem ist nur: Wer backt uns dann die Brötchen?

Die Werbegemeinschaft für das deutsche Bäckerhandwerk hat sich hierzu Gedanken gemacht und startet demnächst eine neue Nachwuchkampagne. So sollen wieder mehr junge Leute für das schöne Handwerk gewonnen werden. „Back Dir Deine Zukunft“ ist das Motto dieser Informations- und Aufklärungskampagne.

Toll. Und eine eigene Internetseite hat diese Kampagne auch: www.back-dir-deine-zukunft.de

Nur, leider ist die noch nicht freigeschaltet – aber Ende Oktober ist es soweit – also merken. Bis dahin landet man auf der Seite des Zentralverbands des deutschen Bäckerhandwerks.

Im Rahmen der Kampagne werden Medien mit umfangreichen Informationen ausgestattet und die weiterführenden Schulen sollen Medienpakete erhalten, damit auch die Lehrer auf die Chancen im Bäckerhandwerk hinweisen können.

„Vielfach ist es das lückenhafte Wissen über den Beruf des Bäckers und der Bäckereifachverkäuferin, das in den Köpfen der Bevölkerung ein Berufsbild zeichnet, das wenig Anspruch, Abwechslung, Weiterbildung und Entscheidungsfreiheit bietet. Hier müssen wir Aufklärungsarbeit leisten“, erklärt Klaus Borchers, Vorstand der Werbegemeinschaft.

Aber früh aufstehen muss man trotzdem – oder? 😉