Pünktlich zum neuen Katalog berichtet das schwedische Möbelhaus über eine Umfrage zu den Motiven der Deutschen, warum sie in ihrer Wohnung etwas verändern oder auch nicht. Bekanntes und Neues ist dabei herausgekommen. Etwa dass die Frauen zuständig sind für Veränderungen an der Einrichtung und dass auch sie es sind, die sich verstärkt einen begehbaren Kleiderschrank wünschen. Aber auch andere Wünsche wurden offenbart, etwa die selbstaufräumende Wohnung. Daran sollten die blau-gelben Konstrukteure mal basteln…

Die könnte schließlich fast jeder gebrauchen – außer einem Putzfetischisten sicherlich. Aber ansonsten wird die selbstaufräumende Wohnung bestimmt reißenden Absatz finden: Vielleicht unter dem Namen Ödelkök oder Högeby? Oder nach dem Motto: Hast Du Myrdelbök, oder räumst du noch? (Nebenbei: Dies ist kein Schwedisch und jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen wäre rein zufällig)

Naja, bis zur selbstaufräumenden Wohnung werden wir sicher noch mindestens ein paar Jahrzehnte warten müssen. Weitere Wunschträume aus der IKEA-Umfrage,  die ebenfalls noch in den Sternen stehen: Staubabweisende Möbel oder ein immervoller Kühlschrank. Zu Letzterem fehlt es den meisten nicht nur an der technischen Umsetzung sondern schon am nötigen Kleingeld.

Anderen scheint es hingegen nicht am Kleingeld zu fehlen. Denn jeder dritte Norddeutsche kauft sich laut Studie gleich ein komplett neues Bett, wenn seine Matratze durchgelegen ist. Bei den Süddeutschen macht das nur jeder Vierte. So, so.

Und: Ein Sofa zu kaufen, macht doppelt so viel Spaß, wie ein Bett zu kaufen, ergab die Befragung. Vielleicht liegt das daran, dass sich jeder dritte Deutsche ein neues Bett kauft, wenn er sich von seinem Partner getrennt hat? Wer weiß es? Und wer will es wissen?