Dass Kinder an die frische Luft gehören, sollte ja jedem klar sein. So können sie genug Sauerstoff tanken und haben diese schönen roten Apfelbäckchen, wenn sie nach stundenlangem Spielen wieder in die Wohnung kommen. Außerdem sind sie weniger krank und abends auch schön müde nach dem Frischluft-Toben. Aber das Spielen an der frischen Luft hat noch mehr positive Auswirkungen, wie man kürzlich auf der 12. Internationalen Kurzsichtigkeitskonferenz festgestellt hat.

Ja, Kurzsichtigkeitskonferenz. Darüber berichtet die Uni Tübingen. Denn die frische Luft stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern auch die Sehkraft der Kinder. Kinder, die sich in der Woche mindestens zehn Stunden im Freien aufhalten, seien seltener kurzsichtig als andere, die nur wenig Zeit draußen verbringen, heißt es weiter.  So seien auch Stadtkinder viel häufiger kurzsichtig als Kinder, die in einer ländlichen Umgebung aufwachsen, berichtet die medizinische Eberhard Karls Universität aus Schwaben.

Gut, dass sich immer mehr geschäftstüchtige Fachärzte ohnehin lieber in den dicht besiedelten Städten als auf dem weitläufigen Land niederlassen. Hier werden sie ja auch wirklich mehr gebraucht…. 🙁

PS: Im ersten Teil unserer Gesundheitsserie lesen Sie, warum Kinder besser den Mund geschlossen halten sollten.