Haben Jugendliche keinen Spaß mehr? Interessieren sich die jungen Menschen nur noch für Tagesgeldzinsen oder Aktien? Zählt nur noch die Sparanlage und nicht mehr das aufgepeppte Moped? Das kann schon so sein! Die Deutsche Bank hat nämlich junge Menschen im Alter zwischen 14 und 25 Jahren befragt. Bis 25 Jahre? Ja, laut der Deutschen Bank sind das wohl noch Jugendliche. Hmm, dann werden die Jugendliche wohl auch immer älter 🙂 ?

Naja – Egal: Die befragten Jugendlichen von heute sind fleißige Sparer. Pro Monat legt jeder durchschnittlich neunzig Euro auf die hohe Kante. Neunzig Euro! Nicht schlecht.

Dass Jungs weitaus sparsamer sind, verwundert mich nicht. Während Frauen nur 72 Euro sparen (können), sind es bei den männlichen Jugendlichen durchschnittlich 109 Euro.

Die „älteren Jugendlichen“ zwischen 20 und 25 Jahren verfügen monatlich über fast siebenhundert Euro, die Jüngeren über nicht einmal 250 Euro. Das hat natürlich auch Auswirkung auf das Sparverhalten. „Bei relativ niedrigem Einkommen ist es tendenziell schwieriger, auch noch einen Teil des Geldes zu sparen“, meint Dr. Berendes, von der Deutschen Bank. Das ist wohl wahr!

„Dennoch sollten Jugendliche schon früh anfangen, sich Gedanken über ihren aktuellen und zukünftigen finanziellen Bedarf zu machen, und entsprechend vorsorgen“ rät Dr. Berendes weiter. Ein richtig guter Vorschlag, wie ich finde!

Die Umfrage brachte aber noch etwas zutage: Die Spareinlage ist mit über siebzig Prozent die beliebteste Sparform. Das Bausparen belegt mit 32 Prozent den zweiten Platz. Es folgen Aktien und Fonds mit rund 20 Prozent, Lebensversicherung mit 18 Prozent und die Riester-Rente mit 16 Prozent.

Zu guter Letzt: Bei der Generation Spar machen (leider) nicht alle mit! 22 Prozent der Befragten sparen gar nicht. Woran das wohl liegt…