In einem bundesweiten Wettbewerb um die Renovierung der schäbigsten Umkleidekabine hat der SV Lieth aus Elmshorn das Rennen für sich entschieden. Am Ende war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Den zweiten Platz teilen sich der SV Güldendorf 90 e.V. aus Frankfurt (Oder) und die Sportfreunde Ittendorf/Ahausen aus Baden-Württemberg.

Wie GELD kompakt bereits berichtete, suchten Fußball-Zweitligist St. Pauli und ein Hersteller einer Anti-Fußpilzcreme Deutschlands renovierungsbedürftigste Kabine. Mitmachen konnte jeder Sportverein, der ein Foto oder Video seiner baufälligen Umkleide auf neue-kabine.de präsentierte. Auf der Website stimmten insgesamt knapp 50.000 Besucher ab. Von den insgesamt 49 Bewerbern schafften es drei Vereine ins Finale.

In der Finalrunde entschied die Jury, bestehend aus Repräsentanten des FC St. Pauli, Lamisil und MyHammer, für den Elmshorner SV Lieth. Überzeugt haben einerseits die sanitären Anlagen, die der Verein selbst als „Liether Kleintierzoo“ bezeichnet. Doch neben den verschimmelten Fliesen und rostigen Duschen aus der Vorkriegszeit war für den Sieg wohl auch das Engagement des Vereins für den Jugendsport ausschlaggebend.

Mit einer Unterstützung von 20.000 Euro wird der Kabinenalbtraum des SV Lieth nun saniert. Außerdem werden elf Liether Vereinsmitglieder am 18. August zur Siegerfeier in die frisch renovierten Vereinshallen des FC St. Pauli eingeladen. Herzlichen Glückwunsch!