Telefonieren soviel ich will, Internetsurfen solange ich will – das kostet nicht viel, wenn ich eine Flatrate habe. Dann bekomme ich für einen festen Betrag eine Leistung in unbegrenztem Umfang. Sogar in Kneipen wird eine Flatrate angeboten – diese sollte man sich aber nicht unbedingt antun. Eine andere – neue – Flatrate, die jetzt die Sparda-Bank Hamburg offeriert, klingt hingegen sehr, sehr vielversprechend: Die Bargeld-Flatrate! Endlich, die habe ich schon immer gebraucht, es gibt schließlich auch noch ein Leben nach dem Schlussverkauf.

Ja, schön, aber ganz so wie die anderen Flatrates funktioniert diese leider nicht. Kein Geldfluss bis zum Abwinken, irgendwie schon, aber dann besser doch nicht. Denn verfügbar ist natürlich nur das, was man hat, bzw. zurückzahlen kann. Das Wort „Flatrate“ in diesem Zusammenhang besser nicht zu wörtlich nehmen.

Dafür kann man bei der Hamburger Sparda gegen Zahlung von 2,99 Euro mit der Sparda MasterCard an 60.000 deutschen Geldautomaten, an 200.000 im Euroraum und an weltweit mehr als einer Million Automaten kostenlos und so oft man will, bzw. kann – also wie gesagt, ohne Gebühren Geld abheben für 2,99 Gebühr im Monat. Lediglich bei Verfügungen außerhalb des Euroraums wird eine kleine Gebühr fälllig. Das ist dufte!

Im Ernst: Diese Bargeld-Flatrate ist eine Option für Kunden, die bei der Sparda-Hamburg bereits ein kostenloses Girokonto haben. Diese können bisher lediglich mit der ec-Karte an 2.500 Geldautomaten des CashPools kostenlos abheben, mit der MasterCard abzuheben ist normalerweise nicht gebührenfrei. So gesehen erweitern die Kunden mit 2,99 Euro im Monat den Rahmen ihrer kostenfreien Möglichkeiten, an Geld zu kommen, natürlich um ein Vielfaches.

PS: Putzig und immer wieder gerne falsch geschrieben, so auch bei der Produktbeschreibung der Bargeld-Flatrate: Auslandseinsatzentgelt schreibt sich wirklich hinten mit t!! – Auch wenn es mit Geld zu tun hat. Diese Auskunft ist unentgeltlich 🙂