EM-Finanzprodukte und eine norisbank-Umfrage

Knapp vorbei ist auch daneben“, so titelte GELD kompakt über die EM-Finanzprodukte bereits vor dem ersten Anstoß zur Fußballeuropameisterschaft. Seit gestern wissen wir, dass die Produktbälle nicht nur knapp, sondern weit am Tor vorbei fliegen. In diesem Fall applaudieren wir der norisbank. Sie hat eine Umfrage zu den EM-Finanzprodukten durchgeführt.

Was hat aber der erste Qualitätsdiscounter im deutschen Bankenmarkt mit EM-Finanzprodukten zu tun? Auf dem ersten Blick nichts. Bei der norisbank profitiert der Bankkunde nur von einfachen, leicht verständlichen Finanzprodukten. Diese tragen so innovative Namen wie: Top-Girokonto, Top3-Zinskonto, Top-Kredit oder Top-Anlage. Ein EM-Top-Girokonto sucht der User vergeblich auf den Internetseiten der Deutschen Bank-Tochter. Nach den Resultaten der Umfrage ist das auch kein Wunder von Cordoba…

Die drei wichtigsten Erkenntnisse der norisbank-Umfrage im Überblick:

Nicht ein Prozent der Befragten hat wegen eines EM-Finanzproduktes seine Bank gewechselt. Aha! Alles andere hätte mich gewundert.

Vier von zehn Befragten gaben zudem an, dass sie solche Wettcharakter-Produkte strikt getrennt von den Basis-Finanzprodukten sehen wollen. Mh – Verstehen so viele nichts vom Fußball?

Dass Finanzprodukte mit dem Erfolg der deutschen Nationalmannschaft verknüpft werden, findet jeder Fünfte wirklich gut. Mh – Wahrscheinlich geben diejenigen jeden Samstag ihren Lottoschein ab…

Die norisbank wird wohl ihre Konsequenzen aus der repräsentativen Umfrage ziehen müssen und auch in Zukunft keine EM- oder WM-Konten anbieten. Die sind doch nicht blöd?

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