CineCashCard: Die teure Prepaid-Kreditkarte für Jugendliche

Jeder Zielgruppe ihre Kreditkarte. Deswegen gibt es jetzt für Teenager die CineCashCard. Die Prepaid-Kreditkarte hat die Schwäbische Bank zusammen mit dem Finanzdienstleister ActiveCashCard auf den Markt gebracht. Lohnt sich die CineCashCard auch für Nicht-Kinogänger?

Drei gute Gründe für Kinogänger

Als Startgeschenk erhält man einen Kinogutschein. Sitzplätze für den Kinobesuch kann man mit der Karte online buchen. (Das kann ich auf der Website meines Lieblingskinos auch ohne Karte!). Drittens: Mit der CineCashCard entfällt die Abholzeit der Eintrittskarte vor Filmbeginn.

So funktioniert die CineCashCard:

Der Jugendliche besitzt ein eigenes Girokonto, von dem er die Kreditkarte mit Geld auflädt. Pro Überweisung muss der Teenager mindestens fünf Euro, maximal dreihundert Euro aufladen. Pro Kalenderjahr ist die aufladbare Summe auf 5.000 Euro beschränkt. Mit der CineCashCard kann der Karteninhaber bei über zwanzig Millionen Mastercard-Partnern shoppen gehen.

Ohne Schufa – Hohe Gebühr

Ohne Schufa-Anfrage heißt es auf der Internetseite des Anbieters. Doch warum sollte man auch bei der Schufa nachfragen? Es handelt sich schließlich um eine Prepaid-Kreditkarte, mit der man gar nicht ins Minus rutschen kann.

Mit einer jährlichen Kartengebühr von fast vierzig Euro ist die CineCashCard nicht ganz billig und das ist leider nicht der einzige Nachteil: Bargeldabhebungen kann der Karteninhaber nicht vornehmen und das Guthaben wird auch nicht verzinst. Überweisungen sind zudem nur über das Girokonto des Karteninhabers möglich.

Fazit: Die 39-Euro-Jahresgebühr für eine „jugendliche“ Prepaid-Kreditkarte ist wirklich abschreckend. Viele Angebote sind weitaus preiswerter bzw. kostenlos. Ein Vergleich lohnt sich auf jeden Fall!

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