Steuer, Sünde, Selbstanzeige

Steuersünder sind sehr selbstgefällig, selten sind sie selbstkritisch. Die große Selbstanzeigen-Welle der Steuerhinterzieher, die sich die Steuerbehörden und Steinbrück wünschen, blieb bisher aus. Das wird sich in nächster Zeit ändern, denn hundertprozentig sichere Steuerparadiese, sei es Liechtenstein, Luxemburg, Andorra oder die Schweiz, gibt es für Steuerhinterzieher im Prinzip nicht mehr. Der Grund ist simpel:

Unzufriedene und unterbezahlte Schalterangestellte in den Steueroasen!

Diese sehen gerade, dass man von einem Staat sehr viel Geld für angeblich sichere Daten bekommt. Aus meiner Sicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis die nächste CD bei den Steuerfahndern auftaucht.

Und genau davor sollten die Steuersünder Angst haben! Ihre Konten sind nicht mehr sicher! Diese Erkenntnis dürfte viele potentielle Steuersünder in der Tat abschrecken.

Dagegen hat eine Selbstanzeige keine abschreckende Wirkung. Sie ist die letzte Chance für einen Steuersünder straflos aus seiner Steuerhinterziehung herauszukommen.

Mit ihr verhindert man einen möglichen Gefängnisaufenthalt. Selbstverständlich muss er aber die nicht gezahlten Steuergelder plus sechs Prozent Hinterziehungszinsen an das Finanzamt zurückbezahlen.

Aber Vorsicht: Sollte der beichtende Steuerzahler seine Schuld nicht innerhalb eines kurzen Zeitraumes zurückzahlen können, ist die Selbstanzeige ungültig! Das ist doch mal logisch und gerecht…

Wenn die Steuerfahnder bereits vor der Haustür stehen, ist es für eine Selbstanzeige zu spät. Weitere Details zur Selbstanzeige kann sich jeder Steuerhinterzieher in der Abgabenordnung suchen! 

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