Bis zum 31. März 2008 können Kontowechselwillige auf tchibo.de das Girokonto mit Herz beantragen. Nach Angaben des Kaffeeherstellers bietet das Angebot „dauerhaft keine Kontoführungsgebühren und das ohne Bedingungen“. Mit der ec-Karte darf man an über 7.000 Automaten der Cash-Group umsonst Bargeld abheben und sich in 855 Postbank-Filialen beraten lassen. Was hat aber die Postbank mit dem Tchibo-Angebot zu tun?
Die Postbank ist der Vertragspartner des Tchibo-Angebotes.

Warum das Girokonto mit Herz ohne Kontoführungsgebühren gerade jetzt angeboten wird, ist schon ein wenig verwunderlich. Schließlich bewirbt die Postbank ihr eigenes „Null-Euro-Girokonto (mit einem monatlichen bargeldlosen Geldeingang von 1.250 Euro) vor der Tagesschau.

Warum schafft sich die Postbank mit dem Tchibo-Produkt selbst Konkurrenz? Wenn ich ein Konto mit Sternchen bei der Postbank abschließen würde, wäre ich schon sauer, dass die Postbank mit Tchibo ein besseres Produkt anbietet. Wechseln könnte man als Postbankkunde zum Girokonto mit Herz auch nicht, denn  das erlaubt Tchibo nicht.

Wenn Sie sich für das Angebot des Kaffeeherstellers entscheiden, dann können Sie auch ein kostenloses Postbank Tagesgeldkonto und bei entsprechender Bonität die VISA Card erhalten. Diese wird nach dem ersten Jahr aber richtig teuer, sie kostet dann 22 Euro pro Jahr.

Bevor Wechselwillige das Tchibo-Angebot annehmen, sollte sie sich andere Anbieter anschauen.  Einen Girokonten-Vergleich gibt es übrigens auf forium.de!