Um 15 Prozent fiel der Deutsche Aktienindex im Januar 2008. Das berichtet der Bundesverband Deutscher Banken. Damit sanken die Aktienkurse angeblich so stark wie nie zuvor in einem Januar. Doch Anleger sollten sich nicht verunsichern lassen: In der Vergangenheit hätten Aktien auf lange Sicht bei größerem Risiko auch höhere Renditen geboten als festverzinsliche Anlagen. Ein Blick auf die Entwicklungskurve der 20jährigen DAX-Geschichte belegt das.

Immerhin, so der Bundesverband Deutscher Banken, sei der Wert des Deutschen Aktienindex (DAX) in seiner 20jährigen Geschichte trotz vereinzelter heftiger Kursschwankungen von Ende 1987 (Start bei 1.000 Punkten) bis Ende 2007 um das Achtfache gestiegen (siehe Grafik unten). Dabei hätte es immer wieder Höhen und Tiefen gegeben. So sei es nach einem steilen Anstieg auf fast 7.000 Punkte Ende 1999 zu einem mehrjährigen Kursverfall gekommen, dem ab 2003 ein kräftiger Aufstieg folgte – bis es Ende 2007 damit wieder vorbei war.

Aktienanleger sollten, so schlussfolgert der Verband, angesichts der langfristigen Entwicklung den aktuellen Kurssturz nicht überbewerten. Zur erfolgreichen Anlage gehörten immer ein langer Atem und ein breit gestreutes Depot.

Was die Kurve allerdings auch zeigt: Das Ausmaß der Schwankungen wird heftiger und für den kleinen Anleger bedrohlicher. Anleger werden daher hin Zukunft wohl auch ein dickes Fell und starke Nerven brauchen.

Dax-Entwicklung-Grafik