Ist die Schuldenuhr nicht zu stoppen?

Neues Jahr – neue Schulden? In der Französischen Straße in Berlin-Mitte tickt das schlechte Gewissen: Die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler. Auch am Neujahrstag blieben die Ziffern der Schuldenuhr nicht stehen.

Pro Sekunde wächst der gesamte Schuldenberg von Bund, Länder und Kommunen um 539 Euro. Jeden Tag vergrößern sich die Staatsschulden somit um 46 Millionen Euro.

In der nächsten Zeit will die Große Koalition die Neuverschuldung in den Griff bekommen. Ob das aber vor der Bundestagswahl 2009 noch klappen wird, ist mehr als fraglich. Will man den Steuerzahlern noch mehr Steuern aufbürden oder noch mehr Sozialleistungen kürzen und dadurch potenzielle Wählerstimmen verlieren?

Einen Zwang zum ausgeglichenen Haushalt über eine Grundgesetzänderung würde den Druck auf alle politischen Verantwortlichen erhöhen. Aufgrund der derzeitigen politischen Konstellation wäre das durchaus machbar.

Für die nächsten Generationen wäre es fair, wenn der gigantische Schuldenberg zumindest ein wenig abgebaut würde. Ein Stopp der Schuldenuhr kann deshalb nur der erste Schritt sein; der Zweite muss der Abbau der derzeit rund 1.500 Milliarden Euro sein!

Ein Gedanke zu “Ist die Schuldenuhr nicht zu stoppen?

  1. Also die Schuldenuhr ist ja echt dämlich…
    Wer bitte schreibt denn jede Sekunde neue Zahlen auf die Uhr??? 🙂
    Also echt ein undanckbarer Job…

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