Sie befinden sich im Monatsarchiv für den Monat Januar, 2008.

„Kaum ein anderes Volk in Europa ist so sicherheitsorientiert wie die Deutschen und legt sein Geld so häufig in niedrig verzinste Anlagen wie Tagesgelder an“, klagt die Union Investment in ihrer Studie. Die Grafik zeigt, dass Deutsche nur etwa 7.000 Euro in Fonds investieren. In den USA seien es hingegen ganze 25.000 Euro. Der krasse Börsencrash der letzten Wochen zeigt zudem, wie unberechenbar Kursverläufe sind. Ein Blick in die Wahrscheinlichkeitsrechnung belegt, dass die Börse der Gauß’schen Normalverteilung leider gar nicht so recht folgen will.

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Rund neun Millionen Deutsche schnallen sich jedes Jahr ein oder zwei Bretter an die Füße und gehen auf die Piste. Leider kommt es beim Wintersport auch immer wieder zu Unfällen – teure Bergungsaktionen und Krankenhausaufenthalte sind oft die Folge. Selbst in Deutschland kommt die Krankenkasse lediglich für die Behandlungskosten auf. Im Ausland sind Verletzte finanziell auf sich allein gestellt. Dann bleibt ein Helikopterflug durchs Gebirge lange unangenehm in Erinnerung. Abhilfe schaffen Unfall- und Reisekrankenversicherungen. Ohne sie sollte sich kein Ski- oder Snowboardfahrer auf die Piste wagen. Stiftung Warentest hat aktuell Reisekrankenschutz- und Unfallschutz-Policen getestet. Die günstigste Reisekrankenversicherung mit „sehr guten“ Bedingungen gab es bei HUK24 für sechs Euro.

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2009 kommt er wohl, der Gesundheitsfonds. Hierbei wird ein Einheitsbeitrag für alle gesetzlichen Versicherten erhoben. Das ist doch mal richtig gerecht, wird der eine oder andere denken. Den ganzen Artikel lesen »

Die Kollegen von Verivox haben für verschiedene Musterhaushalte die Strom-, Gas- und Trinkwasserpreise in den 100 größten deutschen Städten errechnet – und dabei große Unterschiede zu Tage gefördert. Kleinfamilien zahlen im Schnitt pro Jahr 2.456 Euro für die Versorgung. Doch die Preisunterschiede zwischen den Städten betragen dabei bis zu 500 Euro. Auch bei Singlehaushalten gibt es Unterschiede von bis zu 30 Prozent.

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Dass Rechtsstaat und Gerechtigkeit bisweilen zwei ziemlich verschiedene Dinge sind, mussten in der letzten Zeit einige Kreditkunden bei Banken erfahren. Schon seit Jahren wenden Banken eine Methode an, auch aus Krediten, die wegen Zahlungsschwierigkeiten des Kunden schlecht laufen, noch schnelles Geld zu machen. Sie verkaufen die Darlehen ihrer Kunden einfach an Investoren. Denn trotz eines beiderseitigen Vertrages kann die Bank ihre Ansprüche samt der vom Kreditkunden angegebenen Sicherheit veräußern. An der Börse verbessern Kreditverkäufe den Kurs meist deutlich. Und so entledigt sich die Bank eines lästig gewordenen Kunden sogar noch mit Gewinn.

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85 Prozent der Verbraucher haben keine Ahnung, was sich hinter dem Begriff „Scoring“ verbirgt. Weniger als ein Prozent bringt das Scoring-Verfahren in einen direkten Zusammenhang mit Kreditkonditionen. Und das, obwohl sehr viele Unternehmen (potentielle) Kunden mittels dieses Verfahrens auskundschaften. Banken, Telekommunikationsanbieter, Vermieter, Versandhändler und Co. fragen allein bei den vier größten Auskunfteien – Schober, EOS, Bürgel und Creditreform – 140 Millionen Datensätze pro Jahr ab. Banken machen von der Abfrage etwa die Höhe der Zinsen für ein Darlehen abhängig. Eine Stichprobe des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv) bei zehn Kreditinstituten ergab nun, dass nicht eine der Testpersonen den in der Reklame angepriesenen niedrigen Zinssatz bekommen hätte.

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Heute hat der Bundesfinanzhof die Neuregelung der Pendlerpauschale einkassiert. Seit 1. Januar 2007 durften Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nur noch ab dem 21. Kilometer abgesetzt werden. Die Richter hielten das für verfassungswidrig und erteilten dem so genannten Werkstorprinzip eine Absage. Werbungskosten bleiben trotz aller Hinweise der Politik auf die Haushaltslage Werbungskosten. Das Ganze war sowieso von vornherein unlogisch, denn eine doppelte Haushaltsführung wirkt sich bis heute steuermindernd aus. Nun hängt es von einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ab, wie die Entfernungspauschale künftig aussehen kann. Offen ist, ob es jede Kürzung ablehnt, was die Regierung zur Rückkehr zur alten Regelung zwingen würde, oder ob es einer generellen Kürzung zustimmt und sich nur an der willkürlichen Grenze von 20 Kilometer stört. Insgesamt könnte sich die Regierung auch gezwungen sehen, die Pauschale komplett zu streichen und dafür den Arbeitnehmerpauschbetrag zu erhöhen. Den ganzen Artikel lesen »

…allerdings dürfte es ruhig noch ein bisschen langsamer sein. Man fragt sich schon: Wenn nicht jetzt, wann dann? Trotz guter Konjunktur planen allein Bund und Länder im laufenden Jahr mit neuen Krediten in Höhe von 18 Milliarden Euro. Das ist etwas weniger als im Vorjahr, weshalb seit heute unser gigantischer Schuldenberg noch um 474 Euro pro Minute anwächst, wie der Bund der Steuerzahler in Berlin bekanntgab. Bisher waren es in jeder Minute 539 Euro. 2006 raste die Schuldenuhr noch mit mehr als 2.100 Euro-Umdrehungen pro Minute. Trotzdem wird der Schuldenstand bis zum Jahresende auf rund 1.504 Milliarden Euro anwachsen. Nicht nur dafür haftet der Steuerzahler, sondern auch für 68 Milliarden Euro Zinszahlungen, die allein 2008 anfallen.

„Preiswerten Klimaschutz für alle“ will der Stromanbieter „E wie Einfach“. So jedenfalls der Titel seiner Pressemitteilung zum Start des neuen Stromtarifs „MeinKlima“. „Für einen geringen Aufschlag auf den Allgemeinen Preis des jeweils örtlichen Grundversorgers bietet E WIE EINFACH aktiven Klimaschutz für jedermann.“ heißt es weiter. Den ganzen Artikel lesen »

Der Schlussverkauf ist tot – es lebe der Schlussverkauf! Nachdem diese Billig-Phase im Einzelhandel offiziell abgeschafft wurde, gibt es sie irgendwie immer noch so wie vorher. Und auch die Randerscheinungen sind gleich geblieben, in den Kaufhäusern oder den etwas „gesetzteren“ Bekleidungsgeschäften (Namen tun hier nichts zur Sache). Auch die Frage ist gleich: Was machen die Männer da? Den ganzen Artikel lesen »

Weltweit kostenlos Bargeld abheben“ – ein Versprechen, mit dem es sich wunderbar auf Neukundenfang gehen lässt. Doch leider bleibt es bei vielen Banken dabei. Das ergab ein Test der Zeitung „WELT am Sonntag„. Offenbar muss man nur aus der EU raus, um sich am Geldautomaten versteckte Gebühren einzufangen. Die Tester hoben in der Schweiz mit 13 Karten jeweils 600 Franken ab. Das Ergebnis: Nur bei drei Kreditinstituten war das Bargeld wirklich gebührenfrei: bei der DKB, Comdirect und der SKG Bank. Hier geht’s zum Artikel.

Werbung ist ein hartes Business. Damit der Kunde ein Produkt oder eine Botschaft im Mediendschungel wahrnimmt, müssen sich Pressetexter und Werber schon eine besondere Message für ihr Produkt einfallen lassen. Doch immer wieder entpuppen sich Werbebotschaften als Bruchlandung. Vor allem in Pressetexten geht so manchem kreativen Geist der Gaul beim Texten durch. Das macht viele Werbebotschaften einfach nur komisch. Da die Redaktion von Geld kompakt sich täglich vieler Textbotschaften erfreuen darf, wollen wir auch Ihnen in einem Best-off der komischen Überschriften zeigen, wie (ungewollt) komisch Werbung sein kann. Hier einige der kreativen Überschriften:

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Warum denn so verbraucherunfreundlich? Jahrelang hat Amazon seinen Kunden ihre Rechte vorenthalten. In den allgemeinen Geschäftsbedingungen hatte der Online-Händler festgelegt, dass für seine Gutscheine das Gesetz nicht gilt. Statt drei Jahre waren sie nur ein Jahr lang gültig. Restguthaben aus Gutscheinen verfielen zudem mit Ablauf der Gültigkeitsfrist. Jetzt wurde diese Praxis vom Oberlandesgericht München abgewatscht.

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2007 gab die Schufa über 50 Millionen Auskünfte über die Kreditwürdigkeit der Bundesbürger.  Was für ein trauriger Rekord! Den ganzen Artikel lesen »

Einmal mehr gehörten Aktien im abgelaufenen Jahr zu den rentabelsten Anlageformen. Wer zum Jahresbeginn 2007 für 10.000 Euro Aktien von Dax-Werten kaufte, durfte sich Anfang 2008 über eine satte Geldvermehrung freuen. Der Wertzuwachs betrug im Schnitt 20 Prozent, also 2.000 Euro. Auch Goldliebhaber lagen richtig. Ihr Profit: 19 Prozent.

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Trotz Rückgang führt der falsche Fünfziger mit 7.826 Exemplaren die Bundesbank-Statistik des zweiten Halbjahres 2007 mit 38,1 Prozent aller registrierten falschen Banknoten an. Auf den weiteren Plätzen: der Zweihunderter mit 5.186 Noten (25,2 %) und der Hunderter mit 3.775 Exemplaren (18,4%). Den ganzen Artikel lesen »

Die Volkswagen Bank direct und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) haben die NABU VISA Card neu aufgelegt. Mit der neuen Kreditkarte „weiten die Partner ihr Engagement für den Umweltschutz aus.“ Den ganzen Artikel lesen »

Kürzlich erging es dem Hamburger Regierungschef Ole von Beust (CDU) wie viel zu vielen Bürgern: Er tappte in eine Internet-Vertragsfalle, meldet das Hamburger Abendblatt. Statt eines einzelnen Rezepts für ein Gulasch mallorquinischer Art bekam er unfreiwillig ein kostenpflichtiges Rezepte-Abonnement über zwei Jahre aufgedrückt. Kostenpunkt: 60 Euro.

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Die SEB-Bank hat ein neues Konto- und Kartenprodukt im Angebot. Der GiroStar ist der große Bruder des kostenlosen* Giro4Free-Gehaltskontos , kostet 5,99 Euro pro Monat und bietet allerlei zusätzliche Extras. Den ganzen Artikel lesen »

Es handelt sich dabei nicht um einen Aprilscherz! Die Quelle ist seriös, sehr seriös: Es handelt sich bei ihr um die  Polizeidirektion Waiblingen in Baden-Württemberg. Den ganzen Artikel lesen »

Wer heute ein Fahrzeug zulassen möchte, muss vor allem viel Geduld mitbringen. In einem Punkt wird das Zulassungsverfahren nun aber bald vereinfacht. Denn ab 1. März heißt es „Adieu Doppelkarte“. Eine elektronische Versicherungsbestätigung ersetzt dann das Papier. Ab 2010 soll es sogar eine komplette Online-Zulassung geben.

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Kennen Sie schon SIGGI? Wenn nicht, dann werden sie es sicherlich bald kennenlernen. SIGGI heißt in Wirklichkeit „Signal Iduna Global Garant Invest“ und wird uns Verbraucher in nächster Zeit werbetechnisch näher gebracht. Den ganzen Artikel lesen »

Geld sparen ist immer gut – mehr Geld verdienen ist aber auch nicht schlecht. Sein Gehalt etwas aufzubessern, wäre das nicht ein guter Vorsatz für 2008? Der Chef sieht das sicher anders. Doch wer im letzten Jahr bei Gehaltsrunden leer ausgegangen ist und weiß, dass er gut mitgearbeitet hat, der sollte nun seinen Lohn dafür einfordern. Eine kleine Argumentationshilfe.

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Inzwischen sind Finanzunternehmen wie „Göttinger Gruppe“, „Madrixx“ oder „Global Swiss Capital“ vielen Anlegern bekannt. Doch leider nicht, weil sie besonders rentable Kapitalanlageformen angeboten hätten. Vielmehr verloren Anleger allein durch die Zusammenbrüche dieser Unternehmen über eine Milliarde Euro. Allein sind sie mit ihren Verlusten nicht. Laut Deutschem Instut für Anlegerschutz (DIAS) fielen 2007 mehr Anleger denn je auf dubiose Vermögenstipps herein.

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Auch Neuerungen bei Steuern und Versicherungen können sich in 2008 auf Ihr Konto auswirken. So beschert uns das Jahressteuergesetz etwa Änderungen bei den Steuerklassen und der Absetzbarkeit von Haushaltshilfen und Handwerkerrechnungen. Außerdem sollten Sie Abgeltungssteuer und Erbschaftssteuer im Blick behalten. Und auch das steinalte Versicherungsvertragsgesetz kommt endlich im neuen Gewand daher.

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Stefanie, eine Freundin von mir, ärgert sich. Sie ist vor einem Monat umgezogen und hat einen Vertrag mit dem Ökostrom-Anbieter LichtBlick abgeschlossen. Jetzt musste sie lesen, dass ausgerechnet der Kaffeeröster den Ökostrom von LichtBlick anbietet. Warum das so schlimm für sie ist? Den ganzen Artikel lesen »

Auf ihrem Konto wird sich 2008 einiges ändern. GELD kompakt wünscht ihnen natürlich ein zusätzliches Plus auf der Habenseite. Dafür könnte zum Beispiel die Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung sorgen. Der wird voraussichtlich rückwirkend zum 1. Januar von 4,2 auf 3,3 Prozent gesenkt. Außerdem sollen ältere Arbeitslose künftig wieder länger Arbeitslosengeld I erhalten. Schüler und Stuenten können ab Oktober zehn Prozent mehr Bafög bekommen. Außerdem wurde ein Kinderbetreuungszuschlag eingeführt und sie dürfen mehr dazuverdienen. Bei der Riester-Rente wurde die Kinderzulage erhöht und auch steuerlich winken neue Vorteile für Riester-, Rürup oder Betriebsrenten-Sparer. Den ganzen Artikel lesen »

Neues Jahr – neue Schulden? In der Französischen Straße in Berlin-Mitte tickt das schlechte Gewissen: Die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler. Auch am Neujahrstag blieben die Ziffern der Schuldenuhr nicht stehen.

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