Haben Sie Aktien?

„Die meisten Bundesbürger stehen der Börsenwelt weiterhin passiv und eher kritisch gegenüber.“ Zu diesem Ergebnis kommt die neueste Studie der psychonomics Aktiengesellschaft. Diese Erkenntnis überrascht mich, ehrlich geschrieben,

überhaupt nicht! Wie viele gutgläubige Bundesbürger verloren ihr mühsam gespartes Geld durch die so genannte Volksaktie?

Wie sollen Banken und Sparkassen, die um ihr Geld „betrogenen“ Sparer denn wieder überzeugen? Den Argumenten von damals glauben die ehemaligen Kleinaktionäre nicht mehr.

Auch wenn heute wieder viele Aktieninhaber mit ein Lächeln auf ihr Depot schauen. An der Einstellung wird sich so schnell nichts ändern. Bis die meisten Bundesbürger wieder aktiv investieren, wird es noch eine Weile dauern.

Die Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich überhaupt nicht für die aktuellen Aktienkurse. Laut Studie sind es nur 17 Prozent, die sich „regelmäßig und aktiv über das Börsengeschehen“ informieren.

Da ist es nicht verwunderlich, dass nur „drei bis vier Prozent den Kauf von Aktien oder Fonds im nächsten Jahr planen.

Heute, so die Auswertung, besitzen lediglich 21 Prozent aller Haushalte noch Aktien. Komisch: Wahrscheinlich sind das die 17 plus 3 bis 4 Prozent der Befragten…

4 Gedanken zu “Haben Sie Aktien?

  1. Anders als vor einigen Jahren ist der Handel mit Aktien aber heute auch viel schnellebiger und volatiler geworden. Vielen sitzen die Jahre 2000 – 2003 noch in den Knochen und ich denke nach dem Anstieg der letzten Jahre gibt es eine Menge Anleger die nochmal auf einen deutlichen Rücksetzer hoffen um wieder einzusteigen.
    Die alte Kostolani Regel, kaufen und Schlaftabletten nehmen funtioniert heute auch nicht mehr. Wer in Aktien investieren will sollte auch die Zeit haben sich regelmäßig um seine Investments zu kümmern.

  2. Pingback: Das schwierige Verhältnis der Deutschen mit der Aktie - noch einmal bestätigt • Börsennotizbuch

  3. Nun, „volatiler“ ist die Börse nicht, zumindest wenn wir auf … hm … den Volatilitätsindex schauen — dieser tendiert seit Jahren auf eigentlich ungewöhnlich niedrigen Niveaus.

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