Herausforderung Altersvorsorge

Vom Wissen zum Handeln ist es oft ein weiter Weg. Das zeigt das Altersvorsorge-Barometer des Finanzdienstleisters und Fondsanbieters JP Morgan Asset Management, durchgeführt von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Das Ergebnis: Obwohl neunzig Prozent von 2.000 befragten Bundesbürgern daran zweifeln, dass die staatliche und betriebliche Altersvorsorge für einen sicheren Ruhestand ausreichen wird, sorgen doch nur knapp 40 Prozent von ihnen privat vor. Ein Drittel gibt an, für private Vorsorge nicht liquide genug zu sein und weitere 20 Prozent beantworten diese Frage gar nicht erst. Altersvorsorge – ein Tabuthema?

Sicher, das Thema der privaten Altersvorsorge ist trocken und ganz schön öde. Und außerdem, wer beschäftigt sich schon gerne mit dem Altwerden? Altersvorsorge-Muffel und Leute mit wenig Geld können aber ohne großen finanziellen Aufwand und bürokratische Hürden zumindest ein bisschen Vorsorge betreiben. Die Rentenvorsorge à la Rürup oder Riester sind für jeden erschwinglich und werden staatlich gefördert. Wer dann noch etwas übrig hat für die Altersvorsorge, kann sich noch mit Investmentsfonds beschäftigen.

Am meisten Mühe kostet es, sich einmal gründlich Gedanken zu machen über seine individuelle Situation und Bedürfnisse und dazu dann das passende Konzept zu erstellen. Was für den einen richtig ist, kann für den anderen genau das Falsche sein. Und eine endgültige Sicherheit über das, was in der Zukunft passiert, gibt es ohnehin nicht. Vielleicht sind auch gerade deshalb viele Menschen so zurückhaltend bei ihrer Altersvorsorge. Wie sorgen Sie möglichst günstig und möglichst gut für Ihr Alter vor?

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