Wer macht denn sowas? – Eine Frage mit (noch) keiner Antwort

Männer, die aus dem ersten Obergeschoss den Rasen ihres Vorgartens mähen, ein kleines Kind mit einer enorm saugfähigen Windel und eine Reinigungskraft, die wirklich Kraft hat.
Viele werden Sie bereits gesehen haben, die Werbekampagne, die am Ende so schön fragt: „Wer macht denn sowas?“

Sowas macht die RAG, die nicht mehr RAG heißen will, weil die RAG jetzt ein neues Unternehmen ist, nachdem die Steinkohle-Aktivitäten losgelöst unter dem Namen „Deutsche Steinkohle AG“ firmieren. Die weiteren Aktivitäten des so genannten „weißen Bereiches“ sollen unter neuem Namen weiterlaufen und demnächst auch an die Börse. Wie der neue Name lauten wird, erfahren wir jedoch erst am 14. September, denn an diesem Tag soll der Bundesligaverein Borussia Dortmund – dessen Hauptsponsor die RAG ist – im Spiel gegen Werder Bremen erstmals mit den neuen Trikots auflaufen.

Wer des Englischen mächtig ist wird auch verstehen, warum eine Umbenennung nötig ist. Denn ein Börsengang richtet sich immer auch an ausländische Investoren und ein Unternehmen, dass den Namen RAG trägt, wird im englischsprachigen Raum nur bedingt gut ankommen. Heißt doch eine mögliche Übersetzung: „Unfug“. Ein Schelm wer da an die Kampagne denkt….

2 Gedanken zu “Wer macht denn sowas? – Eine Frage mit (noch) keiner Antwort

  1. Einfach Spitze.
    Ungeduldig auf den Sinn dieser Werbung ohne Lösung, half mir heute das Internet weiter.
    Der Werbeslogan für die RAG ist eine ausgezeichnete Idee. Es wird auch die Jugend ansprechen, sich über Energie- Gesellschaften zu informieren.
    Warten wir also noch ein paar Tage auf weitere Aktivitäten und den neuen Namen. Und hoffen wir, dass die AG mit nicht überhöhten Preisen auf den Markt arbeitet.

  2. @Manuela: Die RAG (ob alt oder neu) ist eine Konzernholding und tritt doch selber kaum als Anbieter auf. Das machen die Konzerntöchter Steag,Degussa & Co.

    Nichtsdestotrotz wird die neue/alte RAG ganz sicher nicht mit überhöhten Preisen auf dem Markt arbeiten. Dafür sorgen ja schon die Hauptgesellschafter E.ON und RWE (zusammen über 60% Anteil), weil diese ja selber auch dafür bekannt sind, nicht mit überhöhten Preisen auf dem Markt zu arbeiten. *hüstel*.

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