Zwang zur Diät – Preisschock bei Keksen und Kuchen

Nach dem Preisschock ist vor dem Preisschock. Nach der Milch steigen bald auch die Preise für Kuchen und Kekse. Laut Hermann Bühlbecker vom Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) sind die Butterpreise in letzter Zeit regelrecht explodiert.

Die Süßwarenproduzenten zahlen etwa 4,30 Euro pro Kilo Blockbutter, die im Gebäck verarbeitet wird. Das sind 65 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Neben Butter sind auch andere Rohstoffe teurer geworden. Laut BDSI zahlen die Süßwarenhersteller heute etwa 50 Prozent mehr für Mehl als im letzten Jahr und für Milchpulver gar das Doppelte.

Als Keks- und Schokoladengenießer bleibt mir nur die Hoffnung, dass die Einzelhändler die Erhöhung der Rohstoffpreise für sich nicht schamlos ausnützen, wie bei der Milchpreiserhöhung. Über höhere Preise freut sich allerdings meine Freundin, denn sie ermahnt mich schon die ganze Zeit. Immer wenn ich Schokolade oder andere Leckereien esse, höre ich nur ein Wort von ihr: Altersdiabetes.

Vielleicht hat sie sogar Recht? Seien wir doch mal ehrlich: Wir essen viel zu viel Süßigkeiten! Die Zahlen aus den Jahren 2005 und 2006 spiegeln genau das wider. Laut BDSI stieg der Pro-Kopf-Verbrauch bei Schokoladenwaren um 5,9 Prozent auf über neun Kilo und bei Feinen Backwaren sogar um 8,2 Prozent, auf fast acht Kilo.

Wenn das nicht ein „gesunder“ Preisanstieg ist!

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