Schuldenuhr neu gestellt

Nachdem der Bund der Steuerzahler seine Schuldenuhr bereits seit Anfang Februar langsamer ticken ließ, ist nun die nächste Korrektur erfolgt. Seit heute wächst unser Schuldenberg nach Berechnungen der Organisation „nur“ noch um 539 Euro pro Sekunde an. Bis jetzt waren es in jeder Sekunde 1.056 Euro. Vor Februar machten wir mit jeden Ticken des Zeigers noch 2.113 Euro neue Schulden. Und davon lasten auf jedem von uns mehr als genug: nämlich über 18.000 Euro. Insgesamt sind das derzeit rund 1.490.509.600.000 Euro.

6 Gedanken zu “Schuldenuhr neu gestellt

  1. Erschreckend daran ist lediglich die Tatsache, dass selbst in Zeiten bester Konjunktur nicht mal der Versuch unternommen wird, die Uhr in den Rückwärtsgang zu versetzen. Solange noch jeder 3te Euro für die Schuldentilgung aufgewendet werden muss, reißt mich zu mindestens keine Meldung vom Stuhl, dass „nur“ noch 539 € pro Sekunde dazu kommen.

  2. Ich finde solche Spielerei eigentlich nicht so besonders prickelnd, obwohl es ein Versuch ist, etwas Unfaßbares faßbar zu machen

  3. @ S. Meyer

    Und warum soll denn die Uhr unbedingt auch in den Rückwärtsgang versetzt werden? Warum soll der Staat keine neue Schulden aufnehmen? Könnte dies nicht bedeuten, der Staat hat keine gute Verwendung für die Kredite? Das wäre aber unter Umständen ein Zeugnis dafür, dass etwas mit den Investitionsmöglichkeiten nicht stimmt, und wäre eher traurig. Oder etwa nicht?

  4. Pingback: Umstellung der Schuldenuhr • Börsennotizbuch

  5. Schulden sind in Ordnung. Dann muss das Geld aber auch sinnvoll investiert werden. Aber zu oft wird es einfach verfrühstückt ohne Langzeiteffekt. Die Zinszahlungen bleiben aber noch eine lange Zeit.

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