Sie befinden sich im Monatsarchiv für den Monat August, 2007.

Es ist wieder soweit: Die Internationale Funkausstellung, kurz IFA, lädt zum Staunen und sich wundern ein. Wer plant, auf die Messe zu gehen, sollte sich aber vorher das Wörterbuch Technik-Deutsch, Deutsch-Technik zulegen. Sonst hinterlässt die Messe wohl vor allem Fragezeichen und Kopfzerbrechen.

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Nach dem Preisschock ist vor dem Preisschock. Nach der Milch steigen bald auch die Preise für Kuchen und Kekse. Laut Hermann Bühlbecker vom Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) sind die Butterpreise in letzter Zeit regelrecht explodiert. Den ganzen Artikel lesen »

Es ist wirklich hanebüchen: Zuerst beschließen Bund und Länder aus der Erkenntnis heraus, dass Föderalismus dann doch etwas mit Arbeitsteilung zu tun hat, die Föderalismusreform I. Die Politikfelder wurden (sehr zaghaft) zwischen den beiden Ebenen teils neu aufgeteilt und gegeneinander abgegrenzt. So weit, so gut. Fehlte nur noch die Föderalismusreform II, die für eine Neuordnung der Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern und damit auch für eine Verringerung der Mischfinanzierungen sorgen sollte. Doch während hier noch viele Köpfe um eine Lösung ringen, werden alle Bemühungen mit den neuesten Beschlüssen zur Kita-Finanzierung geradezu verhöhnt.

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Nun plant die Bundesregierung also, den Wettbewerb im Strom- und Gasmarkt damit anzuheizen, dass künftig die deutschen Haushalte mit intelligenten Stromzählern ausgerüstet werden sollen. Mit solchen High-Tech-Messinstrumenten lässt sich im Gegesatz zum Drehstromzähler der Konsum minutengenau kontrollieren. Genauso wie der Verbrauch einzelner Geräte. Keine schlechte Idee, um den Verbrauch zu senken und damit gleichzeitig Geld zu sparen. Doch zwischenzeitlich scheinen viele Verbraucher auch kapiert zu haben, dass sie mit einer Sofortmaßnahme ihr Portemonnaie entlasten können. Denn im laufenden Jahr soll sich die Zahl derer, die ihren Stromlieferanten wechseln nach einer Prognose der Bundesnetzagentur verdoppeln: auf insgesamt rund eine Million Kunden!

Die Deutsche BKK bietet jetzt für alle Mitarbeiter der Post und der Telekom einen Rückencheck an. Die 350.000 Kollegen können ihren Rücken auf ernsthafte Erkrankungen testen lassen. Die Hemmschwelle zum Test zu gehen, ist niedrig, denn der findet in den Betrieben statt. So will die Deutsche BKK der Volkskrankheit Nummer eins den Kampf ansagen.

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Wieder einmal nutzt ein Finanzdienstleister die über 1000 Filialen des Kaffehändlers Tchibo für den Vertrieb seiner Produkte. Ab heute werden dort neben Klamotten, Salatbesteck und Eishörnchen-Waffeleisen auch das Postbank „Giro plus“ und die „SparCard direkt“ feilgeboten. Die Aktion läuft erstmal bis Anfang Oktober. Gegenüber einer Eröffnung eines Girokontos in einer Postbank-Filiale hat ein Abschluß bei Tchibo den Vorteil, dass eine kostenlose Kontoführung nicht an einen monatlichen Geldeingang von 1.250 Euro gebunden ist.

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Im Wirtschaftsmagazin Capital hauen einige Experten im Hinblick auf die Politik von Verbraucherschutzminister Horst Seehofer ganz schön auf den Putz. Er unternehme nichts, um Investoren vor betrügerischen Machenschaften zu schützen. Ein Göttinger Anwalt behauptet gar, Deutschland werde inzwischen „zu Recht ein Ruheraum der internationalen Finanzkriminalität genannt.“ Auch die Verbraucherzentralen kritisieren, man höre von Seehofer als selbsternanntem Schutzpatron der kleinen Leute nichts zu aktuellen Finanzskandalen (Göttinger Gruppe, Badenia, Leipzig-West, etc.).

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Wer hat das noch nicht erlebt? Man braucht dringend Bargeld, aber weit und breit ist kein Geldausgabeautomat der eigenen Bank in Sicht. Notgedrungen nimmt man also den Automaten einer anderen Bank in Anspruch. Bei den meisten Banken kostet der Spass dann in der Regel vier bis fünf Euro Gebühren. Ein teures Vergnügen! Den ganzen Artikel lesen »

So einfach lautet die Formel, die sich aus dem aktuellen Heizkostenspiegel des Deutschen Mieterbundes (DMB) für 2006 ergibt. Insgesamt haben Mieter und Verbraucher rund sechs Prozent weniger Heizenergie verbraucht. Doch auf den Nebenkostenabechnungen präsentiert sich das ganz anders: Sie weisen drastische Preissteigerungen aus. Bei Gas stiegen die Heizkosten im Schnitt um 12,5 Prozent, bei Fernwärme um 4,7 und bei Öl um 2,3 Prozent.

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Gestern hat sich as Bundeskabinett darauf verständigt, das Verbraucherinsolvenzverfahren zu entrümpeln. 110.000 Bundesbürger werden in diesem Jahr wohl von dem Verfahren Gebrauch machen, das 1999 erdacht wurde, um überschuldete Menschen innerhalb von sechs Jahren aus der Pleite zu führen. Allerdings erwies sich dieses Verfahren als ziemlich bürokratisch. Immer musste ein förmliches Insolvenzverfahren eröffnet werden, was sich auch für die Bundesländer als teuer herausstellte. Dabei gibt’s beim Großteil der Schuldner sowieso erstmal nichts zu holen. Sie gelten als „masselos“, was das förmliche Verfahren überflüssig macht. Es wird deshalb künftig übersprungen.

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Die Deutsche Bahn will und soll an die Börse. In Teilen der SPD reift diesbezüglich derzeit die Idee, das Unternehmen mit Hilfe von so genannten Volksaktien zu privatisieren. Großinvestoren soll damit die Möglichkeit der Einflussnahme bei der Bahn genommen werden. Ob der geplante Börsengang der Deutschen Bahn eine gute Idee ist, ist schwer zu beurteilen. Das Papier jedoch als neue Volksaktie zu bezeichnen, halte ich für eine unglückliche Wahl. Den ganzen Artikel lesen »

Die Bonner Postbank hat Oliver Bierhoff als Werbebotschafter eingekauft.
Eine Ablösesumme braucht die Postbank allerdings nicht zahlen, da Bierhoff
nur noch neben dem Fußballplatz aktiv ist. Und das ziemlich erfolgreich.

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Die Mehrheit der Deutschen weiß nicht, wie viel sie für ihr Girokonto bezahlt. Das hat die TNS Infratest zusammen mit der Commerzbank in einer aktuellen Umfrage zum Thema „Kostenloses Girokonto“ herausgefunden. Lediglich 44 Prozent der befragten Männer und Frauen haben demnach ihre Bankgebühren im Blick. Den ganzen Artikel lesen »

Mich beschleicht das Gefühl, dass immer öfter Waren für Haushalt und Büro zum Schnäppchenpreis verkauft werden, die dann aber in der Benutzung hohe Folgekosten verursachen. Das bekannteste Beispiel sind Tintenstrahldrucker, bei denen die Ersatzpatrone mehr kostet als das Gerät selbst. Manche Turbo-Vibrations-Nassrasierer mit fünf Klingen werden in Drogeriemärkten inzwischen verschenkt. Die wahre Rechnung bekommen Kunden dann beim Nachkauf von Klingen präsentiert. Ähnlich verhält es sich mit Wechselbürsten bei elektrischen Zahnbürsten. Oder haben Sie schon einmal versucht, einen Ersatzakku für Ihr Handy zu kaufen? Lohnt nicht. Kennen Sie noch andere Beispiele? Sind Sie bei einem bestimmten Gerät beim Ersatzteilkauf besonders dreist abgezockt worden? Beschreiben Sie im Kommentar Ihre Erfahrungen!

Nach der Telekom („Congstar„) kämpft nun Gerüchten zufolge bald der nächste Mobilfunkriese um die Gunst einer jungen und preisbewussten Zielgruppe. Bereits im September will O2 anderen Handy-Discountern mit der Zweitmarke „Fonic“ Konkurrenz machen, berichtet z.B. das Wirtschaftsmagazin Capital. Vermarktet werden soll das Angebot – das sich leider wohl auf Mobilfunk beschränken wird – ebenfalls via Internet.

Immer mehr Leute gehen zum Einkaufen nicht mehr aus dem Haus, sondern kaufen Bücher, Kleidung, Musik und auch Lebensmittel im Internet. Sie alle wollen, dass der Kauf sicher abläuft. Das Sicherheitsbedürfnis ihrer (potentiellen) Kunden erahnen die meisten Shop-Betreiber jedoch gar nicht. Den ganzen Artikel lesen »

Kommt es jetzt im Internet zum Billig-Handy-Battle? Kürzlich ging T-Mobile mit der Zweitmarke Congstar in die Offensive. Die bietet Mobilfunk- und DSL-Tarife nach dem baukastenmäßigen Fastfood-Prinzip an. Konkurrent Simyo hält dieses Prinzip aber (naturgemäß) gar nicht für simpel und seines für viel einfacher (Werbespruch: „Weil einfach einfach einfach ist“). Darum kontert Simyo den Congstar-Vorstoß nun mit der Website Klonstar.de.

Der Start der vom Staat durch Zulagen und Sonderabzugsmöglichkeiten geförderten privaten Rente – auch kurz Riester-Rente genannt – war holprig bis katastrophal. Inzwischen erlebt diese Form der geförderten Altersvorsoge allerdings nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums einen wahren Boom. Mehr als neun Millionen Menschen sparen inzwischen mit einem Riester-Produkt. Allein im vergangenen Quartal wurden rund 600.000 Verträge neu geschlossen.

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Über den neuen Steuernachlass für haushaltsnahe Diensteistungen haben wir an dieser Stelle bereits berichtet. Nun gibt es bei FINANZtest aktuell einen Artikel zum Steuerrabatt, der auch auf die Möglichkeit zur rückwirkenden Geltendmachung eingeht.

O.K., der Milchpreis ist gestiegen. Das haben wir nun alle kapiert. Über zehn Prozent mehr sind bei einem Grundnahrungsmittel auch happig. Doch so mancher Geschäftemacher scheint seine Kundschaft für dämlich zu halten. So ein Beispiel (Quelle: VZ BW) sehen Sie hier: Den ganzen Artikel lesen »

Heute geht die Jagd auf die Fußball-Meisterschale wieder los. Mehr Fans denn je bekennen sich als Mitglieder oder Dauerkarteninhaber zu ihren Vereinen. Von diesem Boom wollen auch immer mehr Banken profitieren und bieten Sparmodelle an, die an den Erfolg der Lieblingsmannschaft geknüpft sind. Angefangen hatte alles vor einigen Jahren mit der Sparkarte des Ligaprimus FC Bayern, einem Angebot der Hypovereinsbank. Andere Geldhäuser – wie Citibank oder die Volksbanken – haben nachgezogen und laufen mit Werder oder Schalke auf. Doch bei aller Liebe zum eigenen Club sollte man genau überlegen, ob man ein solches Konto eröffnet. Versagt die Mannschaft auf dem Platz, schießt sie wenige Tore oder macht sie wenige Punkte, dann bietet auch der Zinssatz keinen Grund zum Jubeln. Auf einen mit den aktuell besten Tagesgeldkonten vergleichbaren Zins zu kommen, sind schon sehr konstante Erfolge notwendig. Und selbst bei den Bayern gehen solche Wetten nicht immer auf, wie die abgelaufene Saison der Bundesliga gezeigt hat. Wenn es dann nicht rund läuft, werden die Nerven gleich doppelt strapaziert.

So geht das auch wirklich nicht weiter: Neulich war ich im Restaurant und da hat der Mann am Nebentisch der Bedienung das Geld hingeknallt – unmöglich. Und dann nicht mal Trinkgeld gegeben, so wie der Kellner gekuckt hat. Gut, dass VISA jetzt den Bezahl-Knigge entwickelt hat – in Kooperation mit dem richtigen, dem Benimm-Knigge. Den ganzen Artikel lesen »

Bislang bekommen Arbeitnehmer in jedem Jahr einen Laufzettel angehängt: Die Lohnsteuerkarte. Sie gibt dem Arbeitgeber Auskunft über Anschrift, Geburtsdatum, zuständiges Finanzamt, Steuerklasse, Freibeträge, Religionszugehörigkeit, etc. Doch dieses antike fiskalische Instrument bekommt bis 2011 nun sein letztes Geleit. Das jedenfalls möchte heute das Bundeskabinett beschließen. Da demnächst alle Steuerzahler eine bundeseinheitliche, lebenslang gültige Steuernummer erhalten und alle wichtigen Daten in einer zentralen Datei gespeichert werden, wird die Steuerkarte überflüssig. Recht komfortabel. Lohnt sich also nicht, dem bunten Papier auch nur eine Träne nachzuweinen. Wenn da nicht die Befürchtung wäre, dass wir bald über den riesigen zentralen Datenfundus von Hinz und Kunz durchleuchtet werden.

Die Deutsche Rentenversicherung hat einige Aussagen zum Thema Rente zusammengefasst, die zwar falsch sind, aber nichtsdestotrotz teils seit Jahr und Tag, teils seit der Rentenreform kursieren. Höchst lehrreich: Den ganzen Artikel lesen »

Ende Juli wurden starke Preiserhöhungen bei Milchprodukten angekündigt und beim Großeinkauf am Samstag waren sie auch schon sichtbar – Butter und Milch sind teurer geworden. Zur Begründung der Preiserhöhungen führt der Handel den Anstieg der Erzeugerpreise aufgrund der weltweiten Angebotsknappheit von Milch und Milchprodukten an. Allerdings hat kein Verbraucher Einblick, wie viel von der Preiserhöhung gerechtfertigt ist und wo der Handel die Gunst der Stunde nutzt, um zusätzlich zu verdienen. Deshalb möchte die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mit Hilfe der Verbraucher Transparenz schaffen, um so den Wettbewerb anzuheizen.

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Einen empfehlenswerten Artikel für alle, die gerade auf der Suche nach einem neuen Telefon/DSL-Komplettpaket sind und die Marktsituation überblicken möchten, gibt es derzeit bei FAZ.net

Nachdem der Bund der Steuerzahler seine Schuldenuhr bereits seit Anfang Februar langsamer ticken ließ, ist nun die nächste Korrektur erfolgt. Seit heute wächst unser Schuldenberg nach Berechnungen der Organisation „nur“ noch um 539 Euro pro Sekunde an. Bis jetzt waren es in jeder Sekunde 1.056 Euro. Vor Februar machten wir mit jeden Ticken des Zeigers noch 2.113 Euro neue Schulden. Und davon lasten auf jedem von uns mehr als genug: nämlich über 18.000 Euro. Insgesamt sind das derzeit rund 1.490.509.600.000 Euro.

Wer vorhat, beim Auslandsurlaub mit einer Kreditkarte von VISA zu bezahlen, sollte sich vorher besser diesen Artikel auf WELTonline zu Gemüte führen. Darin wird über eine auch für Verbraucherschützer neue Methode des Kreditkarten-Nepps berichtet.

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Wenn auch fast ohne Geräusche, findet heute doch ein denkwürdiges Ereignis statt: Die Deutsche Bundesbank feiert ihren 50. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch.

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