Sie befinden sich im Monatsarchiv für den Monat Mai, 2007.

Na da hat sich Energieversorger Vattenfall mal was einfallen lassen: Zwar ist der Tarif „Berlin Klassik Privatstrom“ nicht gerade das, was man ein Schnäppchen nennt, aber dafür bekommt man schließlich Mehrwertleistungen. Zum Beispiel eine Stromausfallversicherung. Fällt die öffentliche Elektrizitätsversorgung aus, werden Sach- und Verderbeschäden erstetzt. „Für ein sicheres Gefühl in Ihrem Zuhause“, wenn beim nächsten Kyrill oder Lothar die Butter im Kühlschrank schmilzt. Wie sind wir nur alle ohne einen solchen Versicherungsschutz ausgekommen? Gleichzeitig eine dolle Eigenwerbung für die Zuverlässigkeit der Versogung durch Vattenfall.

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Neues vom Tchibo Traumhaus-Angebot: Baurechtsexperten der VZ Bremen haben für Stiftung Warentest das Vetragswerk und die Finanzierung unter die Lupe genommen. Das Ergebnis fiel wenig schmeichelhaft für Tchibo, Partner ExNorm und Finanzierungshelfer creditweb.de aus. Warentest bezeichnet das Angebot als „kaum seriös“. Vor allem, so die Kritik, sei es nicht mit der Konkurrenz vergleichbar, die Kreditlaufzeit sei zu lang und mit zu kurzer Zinsbindung, die Baubeschreibung zu unkonkret und Ausstattungssonderwünsche könnten erst nach Vertragsschluß angemeldet werden.

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Man kennt das nun zu genüge: Die Reklame preist marktschreierisch ein dolles Schnäppchen-Sonderangebot an, das kurz nach Ladenöffnung bereits vergriffen ist. Wer erst nachmittags kommt, den bestraft das Leben. Das Angebot entpuppt sich als reiner Lockvogel. Die Verbraucherzentrale NRW will nun den Lockvogel-Angeboten die Flügel stutzen.

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Erst vorgestern haben wir an dieser Stelle über die Preisoffensive der Telekom und die Preise anderer Provider berichtet. Stiftung Warentest online hat sich gestern dem Service der Anbieter angenommen. Rundum sorglos kann sich König Kunde bei keinem der getesteten Unternehmen (1&1, Alice, AOL, Arcor, Kabel Deutschland, freenet, T-Online, Versatel) geben. Sie alle kamen nicht über ein „befriedigend“ hinaus, die Mehrzahl erhielt in der Bewertung ein „ausreichend“.

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Unsere Verbraucherzentralen stehen für Transparenz, Unabhängigkeit und Standhaftigkeit. Und das in einer Zeit, in der Verbraucher per Internet, Telefon, auf der Straße oder im eigenen Wohnzimmer von dubiosen und für sie nachteiligen Angeboten geradezu überschwemmt werden. Die aufklärerische und beratende Tätigkeit unabhängiger Verbraucherschützer ist für uns unverzichtbar. Trotzdem hält es die Politik nicht für nötig, die Finanzierung wenigstens auf dem bisherigen Niveau zu halten. Deshalb will nun etwa die VZ NRW zum Mittel des Sponsorings durch Unternehmen und Verbände greifen, damit das funktionierende System nicht ohne Not zerstört wird. Doch genau das könnte dadurch passieren.

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Die Telekom geht in die Preisoffensive. Ab Anfang Juni soll es günstigere DSL-Angebote für Neu- und Bestandskunden geben. Zeit wird es, denn Monat für Monat gehen dem Ex-Monopolisten jede Menge Festnetzkunden verloren. Diesen Trend versuchen die Bonner nun zu stoppen. Allerdings dürfte der Erfolg kein enormer sein, denn einige Konkurrenten sind immer noch ein(ig)e Nasenlänge(n) voraus.

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An alle ungeschulten Provisionshaie unter den Versicherungsvermittlern: Ab heute habt ihr nichts mehr zu lachen. Denn nun ist (mit nur rund zwei Jahren Verspätung) das Gesetz zur Neuregelung des Versicherungsvermittlungsrechts in Kraft getreten. Also seht euch vor! Naja, zumindest ein bisschen. Denn die Lobby hat dafür gesorgt, dass die Verbraucherrechte nicht zu sehr ausgeweitet wurden.

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Die Erkenntnis, dass Web 2.0-Anwendungen bei Beratung und persönlicher Ansprache der Kundschaft und möglicherweise gar zur Neukundenaquise hilfreich sein könnten, scheint bei der Mehrzahl der Banken noch nicht gereift zu sein. Das ergab jetzt eine Studie zweier Professoren der Fachhochschule Nürnberg zum Vertriebskanal Internet. Chats, Foren, Blogs und Co. würden „derzeit absolut vernachlässigt“. Dabei sehen die Wissenschaftler gerade dort Potential. Den ganzen Artikel lesen »

Wer bei ebay eine Ware mit Tippfehler anpreist (etwa „Playsation“ statt „Playstation“) hat geringe Aussichten, von potentiellen Bietern gefunden zu werden. Und wenn nur Wenige bieten, dann bleibt der Preis klein. Wer diese Angebote findet, hat also gute Chancen, ein richtiges Schnäppchen zu machen. Natürlich gibt es längst eine Internetseite, die bei der Vertipper-Jagd Unterstützung bietet: Vertippdich.de

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Wer beim Online-Buchhändler Amazon einen Geschenkgutschein erwirbt, der geht folgenden Teil der AGB ein: Gutscheine sind generell 1 Jahr ab Ausstellungsdatum gültig.“
Die gesetzliche Verfallsfrist (§195 BGB) liegt eigentlich bei drei Jahren. Die verbraucherunfreundliche Regelung von amazon wurde jetzt vom Landgericht München gekippt. Das könnte auch für andere Händler Folgen haben.

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Ein absoluter Spannungs-Kracher ist das Bundesliga-Finale am kommenden Samstag. Mit Stuttgart und Schalke fiebern noch zwei Mannschaften und deren Fans um die Meisterschale. Doch wer kein Abo für monatlich 14,50 Euro bei Arena oder ein T-Home-Paket hat, der guckt in Sachen Live-Fußball in die Röhre – könnte man meinen. Denn es gibt einige legale Tricks, um die Spiele kostenlos über das Internet zu verfolgen. WELT online hat sie zusammengestellt. Einige Vorschläge sind sogar überdenkenswert. Könnte allerdings gemütlicher sein, sich mit Freunden in eine Fußball-Kneipe zu setzen oder das gute alte Radio anzuwerfen.

Endlich ist auseinander, was nie so richtig zusammenpassen wollte oder konnte: Heute hat sich Daimler von seiner U.S.-Sparte Chrysler getrennt. Das traurige an dieser Geschichte: Bezahlt haben die Stuttgarter für den (im Grunde nicht unvernünftigen) Plan von der Welt AG bei der Eheschließung 36 Milliarden Dollar. Die Scheidung bringt Daimler rund sieben Milliarden Dollar, die der U.S.-amerikanische Finanzinvestor Cerberus für das angeschlagene und mit Pensionsforderungen schwer belastete Autombilunternehmen Chrysler hinblättert. Für die Aktionäre also ein Ende mit großem Schrecken. Aber immerhin eine Ende.

Sie kennen wahrscheinlich die Reklame von Mastercard: „x: 20 Euro, y: 50 Euro, z: unbezahlbar. Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Für alles andere gibt es Mastercard.“ Diese Spots sind manchmal ganz witzig, manchmal eher nicht. Für Freunde des amerikanischen Vaters der Nation, Homer Simpson, ist dieser hier in jedem Fall unbezahlbar:

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Nach Informationen des SWR steht dem europäischen Energiemarkt nach der unendlichen Eon/Endesa-Geschichte in Kürze der nächste Versuch einer Mega-Übernahme ins Haus. Der französische Stromriese Electicité de France (EdF) möchte mit RWE Deutschlands Nr. 2 schlucken. Für Endkunden sicher keine gute Nachricht.

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Diese Mitteilung des Oberverwaltungsgerichtes Rheinland-Pfalz musste ich als gesetzlich Versicherter zweimal lesen: Bundesbeamte erhalten Beihilfe für Viagra bei der Behandlung krankhafter Erektionsstörungen. Nicht, dass ich das dem Kläger nicht gönnen würde. Ganz im Gegenteil. Vielmehr ist es die Ungleichbehandlung, die nervt.

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An den „saubilligen“ Angeboten der Elektronikmarkt-Kette Media Markt hatten Verbraucherschützer schon länger Zweifel. Wiederholt waren sie gegen nach ihrer Auffassung zu aggressive Werbeaktionen um nicht vorrätige Sonderangebote vorgeangen – bislang vergeblich. Denn durch die Aufsplittung der Kette in zahlreiche, formal selbständige Tochtergesellschaften, seien immer nur einzelne Märkte für Lockvogelangebote verantwortlich zu machen gewesen. Das ist seit vorgestern anders. Ein Erfolg für Verbraucher, denn „Irreführung und Täuschung dürfen nicht länger durch trickreiche Geschäftsmodelle gedeckt werden“, so die Vorsitzende des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Edda Müller.

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Erstmal die gute Nachricht: 170 Euro weniger als im Vorjahr kostete einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt die abgelaufene Heizperiode, wie nun die Bild-Zeitung festgestellt hat. Aber nicht, dass Sie hier auf falsche Gedanken kommen: Das liegt keineswegs an den günstigen Energiepreisen. Der milde Winter hat uns diese erfreuliche Nachricht beschert. Dass wir und unsere Vorgängergenerationen durch das Verheizen von Kohle und Erdöl maßgeblich daran beteiligt waren, den Winter von klirrend kalt auf lauwarm umzustellen, ist das paradoxe an dieser Geschichte.

Ist das eine Vorbereitung auf die nächste BAföG- Kürzung oder eine Schutzmaßnahme gegenüber aktuellen Strompreiserhöhungen? Seit dem ersten Mai befinden sich 10.000 Studierende in 55 bundesweiten Studentenwohnheimen im Stromsparwettbewerb. Hierzu hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) in Kooperation mit den Studentenwerken aufgerufen. Den ganzen Artikel lesen »

Ungeachtet aller Diskussionen um überhöhte Energiepreise und marktbeherrschende Stellungen genehmigen sich einige Stomkonzerne ab 1. Juli 2007 den nächsten Schluck aus der Pulle. Dabei wird mit Prozenten nicht gegeizt. Am heftigsten dürfte es die Hamburger treffen. Vattenfall hat eine durchschnittliche Preiserhöhung von 7,2 Prozent pro Kilowattstunde angekündigt. Den Berlinern wird es nicht viel besser ergehen. Dort möchte Vattenfall im Durchschnitt 6,5 Prozent mehr verlangen.

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Und schon wieder muss ich auf Tchibo zu sprechen kommen. Die hauen gerade aber für einen Kaffeeröster auch ein kurioses Angebot nach dem anderen raus. Nach Krediten, Malerarbeiten, Mega-Zinsen, Billig-Bahntickets und Picasso-Lithografien kommt jetzt die absolute Krönung: Denn ab 11. Mai vekauft Tchibo gleich ganze Häuser. Wie die Zeitschrift Werben & Verkaufen berichtet, hat die Hamburger Heißgetränk-Kette dann zwei Fertighausvarianten im Angebot. Garantierter Festpreis: 158.900 Euro.

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Und wieder verkauft Tchibo ein Produkt, das mit Kaffee so ganz und gar nichts zu tun hat. Das alleine wäre ja noch keine Zeile wert, schließlich gibt es bei denen ja „Jede Woche eine neue Welt“. Aber in diesem Fall ist es durchaus bemerkenswert. Denn Tchibo bietet ein attraktives Tagesgeldkonto an. Auf dem Konto steht aber nicht wie gewohnt TCM, sondern Cortal Consors. Das Produkt ist also keine Eigenmarke, sondern Tchibo stellt der Bank nur sein riesiges Filialnetz zur Verfügung. Auch das wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn diese Kooperation der Kundschaft nicht bessere Konditionen eröffnen würde, als mit einem Tagesgeldkonto bei Cortal Consors selbst. Üblicherweise bietet die Bank nämlich 4,5 Prozent. Das Tchibo-Angebot lockt mit 4,75 Prozent.

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Bekanntlich kann man über die vielgepriesene Online-Plattform „MyHammer“ zu häufig günstigen Konditionen Dachdecker, Tapezierer und nach der ganzen Renovierung auch noch einen Masseur beauftragen. Doch was, wenn bei der Ausführung etwas schief geht? Den ganzen Artikel lesen »