Vor ein paar Tagen versuchte ein Mann, eine Bankfiliale in Frankfurt zu sprengen. Dazu ist er mit seinem Auto in die Glasfassade gefahren und wollte dann mit Campinggas in der Bank eine Explosion auslösen. Vorher wurde er jedoch festgenommen. Und warum das alles? Das war kein versuchter Banküberfall. Nein, unzufrieden sei er gewesen mit seiner Bank, gab der Mann an.


Unzufrieden mit einer Bank? Ja, kann vorkommen, oder? Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, mal so richtig durchzugreifen? Aber deswegen gleich die ganze Bank in die Luft sprengen und dafür dann womöglich in den Knast wandern?

Man sollte seine Zeit wirklich mit wichtigeren Dingen verbringen. Zum Beispiel eine bessere Bank recherchieren, einen Bonus oder eine Prämie für den Werbenden aussuchen und die neue Bank dann beauftragen, den üblichen Papierkram zu erledigen. Wie berichtet, gibt es immer mehr Banken, die sich besonders um ihre Kunden bemühen. Und bis dahin: Nur nicht provozieren lassen. Irgendwann werden auch die letzten Banker begriffen haben, dass sie ohne den Kunden arbeitslos wären. Und sie werden netter sein.