Freistellungsaufträge schon angepasst?

Laut Bundesverband deutscher Banken haben viele Anleger ihre Freistellungsaufträge noch nicht an den seit Jahresbeginn gekürzten Freibetrag in Höhe von 801 Euro angepasst. Der Verband rät deshalb, dies schleunigst nachzuholen. Denn die Kürzung führt für so manchen Sparer zu höheren Zinsabschlägen.

Werden die Freistellungsaufträge nicht neu verteilt, senken die Banken die freigestellten Beträge einfach auf 56,37 Prozent der bisherigen Höhe.

Der Freibetrag von 801 Euro setzt sich aus 750 Euro plus 51 Euro Werbungskostenpauschale zusammen. Durch eine optimierte Aufteilung auf Konten und Depots können unter Umständen Steuerabzüge vermieden werden, wenn ein Auftrag noch Luft nach oben hat und ein anderer zu knapp bemessen ist. Die Änderung der Freistellungsaufträge wird nach Angaben des Bankenverbandes kostenfrei durchgeführt.

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