Ärger über Bankgebühren

Kostenlose Girokonten gibt es inzwischen bei vielen Geldhäusern. Hebt man dagegen Geld an fremden Automaten ab, dann kann das richtig teuer werden. Mindestgebühren von vier bis fünf Euro sind dabei keine Seltenheit. Jeder zweite Bundesbürger hat inzwischen für diese Praktiken kein Verständnis mehr.

Noch mehr Verbraucher (60 Prozent) wünschen sich einen besseren Zugang zu gebührenfreien Automaten. Denn oft genug ist man vergeblich auf der Suche nach einer Filiale seiner eigenen Bank/Sparkasse oder der eines Partnerinstitutes.

Das Thema liegt den Kunden am Herzen: Für 20 Prozent ist der Zugang zu möglichst vielen gebührenfreien Geldautomaten sogar das entscheidende Kriterium, um bei einem Kreditinstitut zu bleiben oder zu einem anderen zu wechseln. Ob und wann Gebühren anfallen, ist der Untersuchung zufolge übrigens einem großen Teil der Kundschaft unklar (Dazu sei nochmal hierauf verwiesen). Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Citibank.

Ergebnisse, über die man sich eigentlich nur in einem Punkt wundern kann: Warum ärgert sich über saftige Gebühren nur die Hälfte der Befragten?

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