Sie befinden sich im Monatsarchiv für den Monat Januar, 2007.

Erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt. Denn im Januar hat sich die erhöhte Mehrwertsteuer kaum auf die Verbraucherpreise ausgewirkt. Die Steigerung gegenüber Januar 2006 beträgt laut Statistischem Bundesamt voraussichlich nur 1,6 Prozent. Bei voller oder unmittelbarer Überwälzung auf den Endverbraucher hätte es laut Amt theoretisch eine Teuerung um 2,8 Prozent geben müssen.

Den ganzen Artikel lesen »

Der Anteil der Frauen unter den Selbständigen wächst langsam aber beständig. Dennoch war im Jahr 2004 nicht einmal ein Drittel der Selbständigen in Deutschland weiblich. Der Unterschied zwischen den Branchen ist hier aber beträchtlich. Beonders in der lange belächelten Kreativwirtschaft starten Frauen durch.

Den ganzen Artikel lesen »

So ein Pech: Da gehören nun so viele von uns zur so genannten Erbengeneration, doch dieser Umstand sichert nur einem überschaubaren Personenkreis einen sorglosen Ruhestand. Nur wenigen Menschen in Deutschland kann eine Erbschaft die Vorsorge für das Alter abnehmen. Zu diesem Ergebnis kommen die Volkswirte der Postbank.

Den ganzen Artikel lesen »

Der Winter ist da, der Schlussverkauf auch – das passt ja. Denken sich viele und schlagen dieser Tage noch einmal kräftig zu. Denn durch die milden Temperaturen der letzten Wochen sind die Lager voll mit schicken Winterklamotten, die Auswahl ist groß. Man kann günstig shoppen gehen und muss sich trotzdem nicht mit den Ladenhütern begnügen.

Was ist aber, wenn man im Schnäppchenwahn das eine oder andere Kleidungsstück zuviel gekauft hat, die Farbe nicht zum Teint passt oder der Hosenbund nicht zum Bauchumfang?

Zurückbringen? Umtauschen? Geld zurückholen? Was geht und was nicht? Fragen über Fragen.

Den ganzen Artikel lesen »

Warum machen Politiker eigentlich immer wieder das Gegenteil von dem, was sie einst versprochen haben? Jüngstes Beispiel: Finanzminister Steinbrück. Noch vor drei Monaten hat er angekündigt, der umstrittene Kontenabruf könne bei Einführung der Abgeltungssteuer auf Einkünfte aus Kapitalvermögen entfallen. Pustekuchen: Nach Informationen des Wirtschaftsmagazins Capital sollen Geldanleger mit der Einführung der Steuer intensiver kontrolliert werden als bisher.

Den ganzen Artikel lesen »

Letzte Woche hat mich der Sturm in Atem gehalten, heute schneit es. Nächste Woche wird es vielleicht Frühling, aber man weiß es nicht genau. Neuerdings droht mir der Wetterbericht nach den Tagesthemen tatsächlich mit einer Temperaturprognose, die sich aber nach fünf relativ sicheren Tagen in wilden Spekulationen verliert. Verwirtt harre ich der Dinge, die da kommen werden – nach dem die Klimakatastrophe jetzt Klimawandel heißt und die ökonomischen Folgen bereits quantifiziert sind. Was mich aber auch nicht wirklich beruhigt. Dann entdecke ich auf Spiegel-Online heute den Hinweis „Mit einem sofortigen umfassenden Umbau der weltweiten Energieversorgung kann der drohende Klimakollaps verhindert werden.“

Den ganzen Artikel lesen »

Die Identität eines Anzeigenerstatters bleibt gegenüber dem angeschwärzten Steuerpflichtigen anonym. Voraussetzung: Die vertraulich mitgeteilten Informationen treffen im Wesentlichen zu und führen zu Steuernachforderungen. Verleumder genießen dagegen keinen Schutz. Ihre Namen darf das Finanzamt herausgeben. Diese Rechtsauffassung hat jetzt der Bundesfinanzhof (BFH) bestätigt. 

Den ganzen Artikel lesen »

Gute Melodien bieten einen hohen Wiedererkennungswert. Das haben Unternehmen auf Kundenfang schon lange erkannt. Das Telekom-Gebimmel hat sich kollektiv ins Gedächtnis gebrannt. Würde man zehn Leuten „Tannhäuser“ vorspielen, würden wahrscheinlich acht an Radeberger-Bier und nicht an Richard Wagner denken.

Auch die Finanzbranche, besonders der öffentlich-rechtliche Sektor, macht sich das zu Nutze. LBS und Sparkasse waren sogar Vorreiter dieses musikalischen Genres. Ihre Erkennungsmelodien sind Klassiker. Und offenbar so beliebt, dass man sich die Werbe-Gassenhauer „Wir geben ihrer Zukunft ein zuhause“ und „Wenn’s ums Geld geht Sparkasse“ sogar als Klingelton aufs Handy laden kann.

Den ganzen Artikel lesen »

Die deutschen Verbraucher beklagen sich mehr als je zuvor über ihre Versicherung. Mehr als 18.000 Kunden, eine Zunahme um fast zwei Drittel, beschwerten sich voriges Jahr beim unabhängigen Ombudsmann für Versicherungen in Berlin. Das berichtet die Stuttgarter Zeitung in ihrer morgigen Freitagsausgabe.

Den ganzen Artikel lesen »

050_TAL_Anwendung.jpg…scheint zumindest abseits des alten Kontinents immer näher zu rücken. Während in Japan oder aufstrebenden Schwellenländern bei Bankgeschäften die Identifikation per Fingerabdruck eine immer größere Rolle spielt, bleiben wir Europäer beharrlich bei Karte und PIN-Code. Der wird wiederum gerne von vielen Menschen trotz aller Warnungen gemeinsam mit der Plastikkarte aufbewahrt.In Indien startet momentan ein Feldversuch mit 15 biometrischen Bankautomaten. Statt der herkömmlichen Bedienung mit Plastikkarte und PIN-Code sollen Kunden allein über die Abgabe ihres Fingerabdrucks Geld abheben können. Man darf gespannt sein, ob sich diese Idee eines Tages auch bei uns durchsetzt.

(Foto: Ekey)

Wer Dienst- und Handwerksleistungen für den Privathaushalt in Anspruch nimmt, kann damit künftig seine Steuerlast in größerem Umfang senken. Was nun alles unter diese Katergorie fällt, hat das Bundesfinanzministerium im vergangenen November konkretisiert. Zeit zu schauen, für welche Arbeiten Steuer erstattet wird. Denn schließlich gelten die Regelungen auch für die Einkommensteuererklärung für das Steuerjahr 2006. 

Den ganzen Artikel lesen »

Die Norisbank heißt jetzt Teambank und führt gleich neue Umgangsformen ein. Die TeamBank will ihren Mitarbeitern für die Zukunft das Siezen abgewöhnen.

Den ganzen Artikel lesen »

So, das haben wir erst mal überstanden. Groß war die Aufregung und groß war die Verwüstung, die der Orkan Kyrill hinterlassen hat. Wie berichtet, übernimmt ab Windstärke acht die Hausrat- oder die Wohngebäudeversicherung Schäden, die an Wohnung oder Haus entstanden sind, beim Auto die Teilkasko.

Den ganzen Artikel lesen »

Was sehen Sie auf diesem Bild:

Filiale_Deutsche_Bank.jpg

 

a) Eine Lounge.

b) Die Leseecke eines Buchladens.

c) Eine Bankfiliale.

Den ganzen Artikel lesen »

Auf erschreckende Mängel bei der Kreditberatung weist die Zeitschrift FINANZtest in der aktuellen Ausgabe (02/2007) hin. In dem Ratenkredit-Test boten nur drei von dreizehn Banken ihren Kunden eine Kreditberatung, die die Note „Gut“ verdient. Die Liste der Fehlleistungen dagegen ist lang und teilweise schockierend.

[ACT]http://www.geld-kompakt.de/wp-content/uploads/videos/kreditberatung.wmv,460,320[/ACT]

Den aktuellen Test zum Thema „Kreditberatung“ finden auf der Internetseite der Zeitschrift FINANZtest zum Nachlesen.

Skimming ist ein Verfahren, bei dem Kriminelle Daten von EC-Karten abschöpfen und anschließend mit einem angefertigten Duplikat Geld am Automaten abheben. Geschickte Täter klauen auch einfach die Originalkarte. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 300 Fälle bekannt, bei denen Bankkunden auf diese Weise um Erspartes erleichtert wurden. Das Landeskriminalamt Niedersachsen erklärt deshalb die Vorgehensweise der Täter: 

Den ganzen Artikel lesen »

Ein Gotteshaus ist nun nicht gerade ein Ort, in dem technische Innovationen häufig Gebrauch finden. Ein klingelndes Handy während der Messe taugt sogar eher für einen Fauxpas. Um die Opferbereitschaft ihrer Schäfchen zu erhöhen, ist die Kirche der Technik gegenüber aber durchaus aufgeschlossen. Denn ein elektronischer Klingelbeutel erhöht das Spendenaufkommen.

Den ganzen Artikel lesen »

Wer sich als Fan von Dieter Bohlen und Thomas Anders outet, der läuft durchaus Gefahr, bei anderen Leuten anzuecken. Aber kein Problem – solange man gut versichert ist. 8)

[clipfish NzIyfDg%3D]  

Weder ganz taufrisch noch politisch korrekt. Gehört aber immer noch zu den lustigsten Versicherungs-Reklamen. Wieder entdeckt bei Clipfish.

Wahrscheinlich bereits mit der Lohnabrechnung für Januar werden es viele Arbeitnehmer merken: Die Beiträge der meisten gesetzlichen Krankenkassen sind wie erwartet gestiegen. Versicherte der großen Drei (AOK, Barmer, DAK) sind auf jeden Fall betroffen. Nur ein Prozentpunkt Beitragserhöhung verursacht über ein Jahr massive Mehrkosten. Vielleicht Zeit, über einen Wechsel zu einer günstigeren Kasse nachzudenken. Normalerweise können Versicherte nur alle 18 Monate ihre gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Doch eine Beitragssatzerhöhung eröffnet ein Sonderkündigungsrecht.

Den ganzen Artikel lesen »

Die Welt ist unzuverlässig. Nicht mal mehr das Wetter richtet sich nach dem Kalender. Jetzt sollte eigentlich tiefster Winter herrschen mit ordentlichen Minusgraden und dazu schöner weißer Schnee, aber Pustekuchen. Ein Blick aus dem Fenster raubt jede Illusion. Und von wegen Pusten: Stürme sind angesagt, als kämen sie aus einer anderen Jahreszeit.

Den ganzen Artikel lesen »

Meteorologen erwarten für heute den schwersten Sturm seit vier Jahren. Das Orkantief „Kyrill“ soll mit bis zu 150 Stundekilometern über das Land fegen. Die Behörden erwarten, dass der Sturm schwere Schäden anrichten wird. Auf dreizehn Bundesländer kommen laut Deutschem Wetterdienst heftige Böen zu. Für die Versicherungsunternehmen könnte der Tag damit zum schwarzen Donnerstag werden.

Den ganzen Artikel lesen »

Viele Unternehmen freuen sich, wenn sie mit einem „sehr gut“ der Stiftung Warentest für ihr Haarshampoo oder ihren Kindersitz werben können. Bei manchen Banken dürfte sich die Freude über die neueste FINANZtest-Untersuchung der Stiftung zum Thema Kreditberatung in Grenzen halten. Für die Dresdner Bank und die Santander Consumer Bank fällt das Urteil gar „mangelhaft“ aus.

Den ganzen Artikel lesen »

Bei Yahoo gibt es einen Spritpreis-Vergleich mit über 15.000 Tankstellen. Aktualisiert werden die Preise recht häufig. Die Unterschiede – auch zwischen Tankstellen der gleichen Marke – sind teilweise groß. Zudem erfährt man die aktuelle Benzinpreistendenz für seine Stadt. Wer mal wieder volltanken möchte, dem sei ein kurzer Vergleich vor der Fahrt zur Zapfsäule also wärmstens empfohlen.

Den ganzen Artikel lesen »

Wie sieht mein Leben aus, wenn ich in Rente bin? Kann ich das Geld nur so verprassen und auf Luxuslinern schicke Kreuzfahrten buchen? Oder sitze ich zu Hause, stricke einen Pullover für die Enkelin und durchstöbere die Zeitung nach Sonderangeboten?

Wer möchte da nicht mal in die Zukunft blicken? Das hat sich auch die Gothaer Versicherung gedacht und eine Seite ins Netz gestellt, über die man den so genannten Rentner-Test machen kann.

Den ganzen Artikel lesen »

Kostenlose Girokonten gibt es inzwischen bei vielen Geldhäusern. Hebt man dagegen Geld an fremden Automaten ab, dann kann das richtig teuer werden. Mindestgebühren von vier bis fünf Euro sind dabei keine Seltenheit. Jeder zweite Bundesbürger hat inzwischen für diese Praktiken kein Verständnis mehr.

Den ganzen Artikel lesen »

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat zusammengestellt, was Konsumenten nach der Erhöhung der Mehrwertsteuer beachten sollten, um nicht in die Preisfalle zu tappen.

Den ganzen Artikel lesen »

Gute Nachrichten für Schuldner: Seit dem 1. Januar hat die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (SCHUFA) ihre Speicherfristen geändert. Bei ausstehenden Forderungen von bis zu 1.000 Euro kann der Datenbestand jetzt schnell wieder gelöscht werden.

Den ganzen Artikel lesen »

Auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes kann man die Preisentwicklung für häufig gekaufte Produkte jetzt online verfolgen. Besonders mit Blick auf die möglichen Folgen der Mehrwertsteuererhöhung ist der grafisch aufbereitete Preismonitor interessant – vor allem, wenn die Rabattschlachten des Jahresbeginns ein Ende finden.

Den ganzen Artikel lesen »

Keine Frage: Die jährliche Steuererklärung verursacht bei vielen von uns geradezu schmerzhafte Zustände – allerdings mehr mentaler Natur. In Kanada ist das etwas anders. Dort bereitet die Einkommensteuererklärung (tax package) mitunter auch physische Schmerzen. Zumindest wenn man sie nicht rechtzeitig ausfüllt. Denn die kanadische Steuerbehörde weiß ihre Zahler zu erinnern… 🙂

Nun ist es endlich da das iPhone von Apple und ich als iPod Fan bin ja nun wirklich schwer am grübeln ob ich es nehme. Aber die Emotionen mal bei Seite lohnt sich doch ein Vergleich zwischen iPhone und einem iPod + Handy.

Den ganzen Artikel lesen »

Inzwischen sind über 8.000 Präparate für Krankenversicherte zuzahlungsfrei zu haben. Damit hat sich deren Zahl in nur einem halben Jahr vervierfacht. Darunter viele gängige Arzneien wie Cholesterinsenker oder Mittel gegen Bluthochdruck.

Den ganzen Artikel lesen »

Viele Lebensmittel kommen beim Konsumenten besonders gut an, weil sie einer bestimmten Region zugeordnet werden und dabei bestimmte Assoziationen und Erwartungen wecken. Das liegt auch am Namen eines Produkts. Der Schwarzwälder Schinken kommt ja wohl aus dem Schwarzwald und der Emmentaler aus dem Emmental – wie ist das eigentlich? Manchmal ist es auch eine grundsätzliche Frage: Wo kommt das Schnitzel her, das jetzt auf meinem Teller liegt? Aber findet man über das Etikett immer die nötige Klarheit?

Den ganzen Artikel lesen »

Alles wird teurer? Falsch. Nicht alles. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Telefonate mit dem Handy im Jahresdurchschnitt 2006 um 10,7 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2005. In den Vorjahren waren die Preise fürs Mobiltelefonieren um 1,1 und 3 Prozent gefallen.

Den ganzen Artikel lesen »

Groß ist der Ärger vieler Kunden über immer höhere Gaspreise. Die eklatanten Preisunterschiede im Bundesgebiet, die jüngst durch einen Vergleich des Bundeskartellamtes öffentlich wurden, haben für zusätzlichen Wirbel gesorgt.

Den ganzen Artikel lesen »

Das neue Jahr beginnt diesmal ziemlich schleppend, oder war das schon immer so? Nicht mal mehr aufs Wetter kann man sich verlassen. Nicht kalt und nicht warm, nicht Fisch nicht Fleisch. Was soll man anziehen? Allgemeine Verunsicherung auch beim Geldausgeben: Ist jetzt mit neuer Mehrwertsteuer alles teurer oder gibt es nur noch Sonderangebote?

Den ganzen Artikel lesen »

Haben Sie sich jemals gefragt, warum Münzen diesen muffigen, metallischen Geruch haben nachdem man sie einige Zeit in der Hand gehalten hat? Wahrscheinlich dachten auch Sie, dass die Münzen einfach dreckig sind.

Obwohl das stimmt gibt es für den Geruch eine andere Erklärung: Sie selbst. Es ist Ihr Körpergeruch. Wie auf www.livescience.com zu lesen ist, hat eine Untersuchung herausgefunden, dass dieser bestimmte Geruch von zerfallenden Ölen in der Haut verursacht wird und nicht von den Münzen selber.

Pecunia non olet: Dieses lateinische Sprichwort ist dann wohl der Beleg, dass dies die Römer auch schon vor unseren Wissenschaftlern wussten!

Wir Deutschen sind ja in aller Welt für unsere perfekte Organisation berühmt. Der Gesetzgeber und die nachgeordnete Verwaltung haben alleine auf Bundesebene über 2000 Gesetze und mehr als 3000 Rechtsverordnungen ersonnen, um zu regeln, was zu regeln ist – jedenfalls nach Meinung derer, die die jeweilige Regelung erdacht haben. Und die bundesweiten Normen sind ja nur die Spitze des Eisbergs. Doch ein wichtiges Thema blieb bislang außen vor: Wie soll man nur getrocknete Schweineohren besteuern? Mit dem vollen Mehrwertsteuersatz von jetzt 19 Prozent oder dem ermäßigten mit sieben Prozent? Gut, dass sich das Bundesministerium der Finanzen nun endlich dieser Problematik angenommen hat.

So wurden denn per Schreiben die obersten Finanzbehörden der Länder angewiesen, genießbare getrocknete Schweineohren mit dem ermäßigten Satz zu belegen. Getrocknete Schweineohren, die nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind, unterliegen dagegen dem allgemeinen Steuersatz. Für mich trifft das Kriterium der Ungenießbarkeit zwar auf beide Kategorien zu, aber das ist ja eine Einzelmeinung.  

Seit fünf Tagen gibt es nun die neue – erhöhte – Mehrwertsteuer. Groß war die Angst im Vorfeld. „Was kann ich mir 2007 noch leisten“, hat sich mancher gefragt.  Aber jetzt?  Der Trend geht nicht fühlbar in Richtung teuer. Denn der Einzelhandel hat es traditionell zum Jahresbeginn schwer und muss sich um die Kundschaft besonders bemühen. So werden uns die Sonderangebote momentan wieder um die Ohren gehauen. Und die Zeitungen quellen über vor Reklamebeilagen.

Die Discounter reiten ja schon ewig auf dieser Welle und bieten neben ihrem Lebensmittelsortiment noch jede Mende Non-Food-Produkte an. Der neueste Renner scheinen die Reisen zu sein. Penny, Lidl und Plus haben sie schon länger im Angebot; seit heute ist Aldi-Reisen dabei. Und der Ansturm ist so groß, als hätte es nie irgendwo sonst günstige Reisen gegeben. Der online-Reiseservice von Aldi ist wegen Überlastung momentan nur noch telefonisch zu erreichen, wie praktisch.

Die Discounter schicken also ihre eigene Kundschaft weg – ab in den Urlaub? Aber doch hoffentlich nur in Regionen, die sie geschäftlich schon erschlossen haben. Denn wo soll man sonst einkaufen, wenn nicht bei Aldi, Lidl und Co? Auch im Urlaub will man es doch bequem und billig haben. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier…

Und Reisen bildet wirklich: Denn interessant ist es, unterwegs zu entdecken, wo auf der weiten Welt sich die Discounter schon angesiedelt haben. Das gibt auch so ein schönes Heimatgefühl fernab von zu Hause, wenn man plötzlich das vertraute Logo entdeckt.

Aldi gibt es zum Beispiel auch in Australien und sogar in Memphis, Tennessee, der Heimatstadt von Elvis Presley. Ob der sich dort – damals in den Siebzigern – seine Erdnussbutter und sein Toastbrot gekauft hat – wer weiß? 

Zum Discounter-Preis in den Urlaub fahren: Seit heute sollte das mit Aldi-Reisen möglich sein. Darauf hat auch GELD kompakt schon vor Wochen hingewiesen. Offenbar ist das Interesse überwältigend, denn promt ist Aldis Server dermaßen überlastet, dass eine Online-Buchung heute gar nicht möglich ist. Ansehen kann man sich die Angebote auch nicht. Zum Glück gibt’s ja Alternativen, denn auch die Konkurrenz wartet ja schon länger mit Reiseangeboten auf. So zum Beispiel

Lidl-Reisen 

Penny-Reisen

und Plus-Reisen

Im Gasbereich kommt der Wettbewerb trotz der Liberalisierung des Marktes nur schleppend in Gang. Aus diesem Grund hat das Bundeskartellamt auf seiner Homepage zum Jahresanfang einen bundesweiten Gaspreisvergleich mit den Tarifen für 2006/2007 veröffentlicht. Das soll für Haushaltskunden mehr Transparenz schaffen und so den Wettbewerb fördern.

Vergleichstabellen gibt es für:

Wohnungen mit Gastherme (7.000 Kilowattstunden pro Jahr)

Einfamilienhäuser (20.000 Kilowattstunden pro Jahr)

freistehende Einfamilienhäuser (35.000 Kilowattstunden pro Jahr)

Sechsfamilienhäuser (90.000 Kilowattstunden pro Jahr)

In manchen Gegenden Deutschlands wird es in Zukunft stärker aufwärts gehen als in anderen. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin Capital. Im Auftrag der Zeitschrift hat das Bad Homburger Forschungsinstitut Feri die Wirtschaftsaussichten von 60 Standorten verglichen und eine Prognose erstellt, wie sie sich in puncto Wachstum, Beschäftigung, Bevölkerungszahl und Kaufkraft bis zum Jahr 2013 entwickeln.

Die Pole Position nimmt dabei Bayerns Landeshauptstadt München ein. Die Wirtschaftsleitung werde dort um 26 Prozent zunehmen und die Zahl der Arbeitsplätze kräftig steigen, sagen die Forscher voraus. Auf den Plätzen folgen die Schwabenmetropole Stuttgart und die Modestadt Düsseldorf. Danach folgen Hamburg, Köln und Frankfurt. Das Schlusslicht Schwerin kommt laut Studie im selben Zeitraum lediglich auf 11 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten werde dort stagnieren. Schuld daran sei die Globalisierung, die bestehende Unterschiede zwischen großen und kleinen Zentren noch verschärfe, erklärt ein Feri-Ökonom die erwartete Entwicklung.

Stärkste ostdeutsche Stadt ist Dresden. Erfurt konnte im Ranking viele Plätze gut machen. Berlin kann vom Großstadt-Trend derzeit nicht profitieren. Die Hauptstadt stagniert auf Platz 36. Als großen Verlierer sieht die Studie, die alle zwei Jahre veröffentlicht wird, die Industriestadt Bochum, die vom Mittelfeld bis auf Platz 50 abgerutscht ist.

Mit europäischen Boom-Metropolen wie Dublin, Helsinki, Madrid oder London kann dem Capital-Bericht zufolge aber nicht einmal München mithalten. Das gesamte Ranking ist in der Capital-Ausgabe 2/2007 zu finden.

Die Preise für Energie steigen auch 2007 weiter an. Die Initiative EnergieEffizienz rät deshalb, beim Neukauf von Geräten genau auf den Stromverbrauch zu achten. So lasse sich eine Menge Geld sparen. Dazu nennt die Initiative, die von der Deutschen Energie Agentur, der Energiewirtschaft und vom Bundeswirtschaftsministerium getragen wird, einige Beispiele: So spare man mit einem Flachbildschirm gegenüber einem Röhrenbildschirm rund 12 Euro Stromkosten im Jahr. Ein Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A++ bringe im Vergleich zu einem Altgerät von 1990 einen Vorteil von jährlich 55 Euro. Trenne man Fernsehgerät, Rekorder und Set-Top-Box per schaltbarer Steckerleiste bei Nichtgebrauch vom Stromnetz, so seien knapp 35 Euro weniger fällig. Tausche man nur fünf 60 Watt-Glühlampen gegen 11 Watt-Energiesparlampen, dann schlage dies mit 40 Euro positiv zu Buche. Tja, wenn man diese Investitionen jetzt noch vor der Mehrwertsteuererhöhung getätigt hätte… 

Zum Jahresbeginn zünden viele Krankenkassen ein wahres Beitragsfeuerwerk. Bei mehr als der Hälfte der 200 gesetzlichen Kassen steigt der Beitragssatz. Das berichtet STIFTUNG WARENTEST online. Auch die größten Krankenversicherer seien betroffen. Bei der Barmer steige der Beitragssatz, den sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen, von 13,8 auf 14,4 Prozent. Bei der DAK beträgt die Steigerung laut WARENTEST 0,7 Punkte (künftiger Satz: 14,5 Prozent). Richtig teuer seien die AOK Berlin und die AOK Saarland mit Spitzensätzen von 15,8 Prozent. Dagegen verlange die bundesweit zugängliche IKK direkt „nur“ 12 Prozent. Deshalb liefert die Stiftung gleich noch einen wertvollen Hinweis: Bei Beitragserhöhungen haben gesetzlich Krankenversicherte ein Sonderkündigungsrecht. Das eröffnet die Möglichkeit zum Wechsel zu einem günstigeren Anbieter.

Zu wenig Geld im Portemonnaie? Dabei geht die Euro-Vermehrung doch so leicht von der Zauberhand 🙂

[myvideo 162597]

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat sich die Mühe gemacht, die volkswirtschaftliche Belastung der Verbraucher für das Jahr 2007 in Euro und Cent zu schätzen. In einem Hintergrundpapier listet der Verband Kosten von fast 36 Milliarden Euro auf. Dickster Brocken unter den zehn aufgeführten Mehrbelastungen ist die Anhebung des allgemeinen Umsatzsteuersatzes von 16 auf 19 Prozent. Er bringt mehr als 19 Milliarden Euro.

Die Entlastungen beziffern die Verbraucherschützer auf etwa 12 Milliarden Euro. Hier spielen vor allem die Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung und das Elterngeld eine wichtige Rolle. Der gemeine Verbraucher hat demnach 24 Milliarden Euro zu schultern. Summa summarum werde jeder Einwohner durchschnittlich 290 Euro mehr ausgeben müssen (womit wir wieder bei diesem Beitrag wären).

Andere Belastungen, die nicht unmittelbar von der Regierung verursacht wurden, sind darin noch gar nicht enthalten. Besonders die Energiekosten seien erheblich gestiegen. „Gerade für Mieter wird es bei den Heizkostenabrechnungen für 2006 böse Überraschungen geben“, prognostizierte Verbraucherzentrale-Chefin Edda Müller. Prosit Neujahr!

Für den Bundesfinanzminister, seine Länderkollegen und die kommunalen Kämmerer geht die Bescherung auch im neuen Jahr weiter. Wie der Berliner Tagesspiegel zum Jahreswechsel berichtete, rechnet das Institut für Deutsche Wirtschaft auch für 2007 mit Steuermehreinnahmen in Milliardenhöhe. Laut deren Prognose liegt das Einnahmeplus bei rund 24 Milliarden Euro. Die Maastricht-Kriterien werden nach Berechnungen des Instituts erneut eingehalten. Das Staatsdefizit betrage 2007 voraussichtlich nur noch 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres waren die Steuereinnahmen nach den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes um 4,9 Prozent auf fast 712 Milliarden Euro gestiegen.