Bankgebühren sparen: Kreditkarten und Wertpapierkonten

Wo sind Gebühren erlaubt, wo sind sie unzulässig? Bei Kreditkarten sieht es so aus: Die Bank muss eine Kreditkarte kostenlos ersetzen, wenn sie beim Versand verloren geht oder von einem Bankautomaten beschädigt wird. Verschuldet man den Verlust oder die Beschädigung selbst, dann darf die Bank Gebühren erheben (nachzulesen im Urteil des OLG Celle, Az. 13 U 186/99). Geht eine PIN-Nummer auf dem Postweg verloren, dann ist die Neuversendung kostenfrei (LG Frankfurt a.M., Az. 2/2 O 46/99).

Wer seinen Kreditkartenvertrag vorzeitig kündigt, bekommt die anteilige Jahresgebühr zurückerstattet. Pech gehabt heißt es allerdings für jene, die eine feste Vertragslaufzeit vereinbart haben (OLG Frankfurt a.M., Az. 13 U 186/99). Karten-Zahlungen im EU-Ausland dürfen nicht mehr gebührenpflichtig berechnet werden (EU-Verordnung Nr. 2560/2100).

Bei Wertpapierkonten sieht es so aus: Will ein Kunde seine Wertpapiere in ein anderes Depot übertragen, dann dürfen Banken dafür nichts verlangen (OLG Nürnberg, Az. 9U 3928/02 und LG Stuttgert, Az. 20 O 101/03). Bei den Zeichnungsgebühren dürfen die Banken ihre Kundschaft selbst dann mit einer geringen Pauschale belasten, wenn gar keine Aktien zugeteilt wurden (BGH, Az. XI ZR 156/02). 

Und wie verhält es sich mit den Gebühren bei anderen Serviceleistungen? Mehr dazu in Kürze… 

5 Gedanken zu “Bankgebühren sparen: Kreditkarten und Wertpapierkonten

  1. Pingback: GELD kompakt · Unzulässige Bankgebühren: Muss ich zahlen?

  2. Pingback: » Gratis MasterCard mit Cash-Back 123Kreditkarte: Gebührenfreie Kreditkarten & Gratis Kreditkarten

Schreibe einen Kommentar