Rendite gibt es eimerweise

Das Wasser wird knapp. Wie, es regnet doch dauernd? Das schon, aber das Wasser, das die Erde zu zwei Dritteln bedeckt, ist größtenteils salzig und deswegen nicht als Trinkwasser geeignet. Die Bewohner der Erde werden immer mehr, der Klimawandel tut das Seinige: Uns geht bald das Wasser aus.

Finanzexperten raten nun, in Wasser zu investieren. Denn, was knapp ist, wird schnell teuer und daran kann man gut verdienen. Ein neuer Trend im Investorenbereich. Es gibt auch schon einige interessante Fonds, die sich mit dem Thema Wasser befassen. Wie zum Beispiel der UBS-Wasser-Index. Dieser Index bildet die Kursentwicklung von zwölf Unternehmen ab, die sich mit Trinkwasseraufbereitung und –versorgung beschäftigen sowie innovative Ideen zum Umgang mit Wasser entwickeln. Zwischen dem 5. Juni 2006 und dem 8. November machte der Wasser-Index einen Gewinn von 25,39 Prozent. Das klingt viel versprechend.

Kleine Notiz am Rande: In der vorletzten Woche werden die UBS-Banker nicht viel Freude am Wasser gehabt haben: Die Tiefgarage der UBS-Filiale im schweizerischen Rümlang war nach einem Wasserrohrbruch auf vier Etagen überschwemmt. Nutzer der 1.200 Abstellplätze mussten fremdparken und mit Shuttle-Bussen zum Dienst gebracht werden. Schuld waren Arbeiten auf einer nahe gelegenen Großbaustelle. Insgesamt 75 Minuten lang lief das Wasser, rund 29.000 Liter pro Minute, der materielle Schaden wird nicht unbeträchtlich sein. Und auch so merkt man mal wieder, dass Wasser ein kostbares Nass ist.

Ein Gedanke zu “Rendite gibt es eimerweise

  1. Wasser ist sicher eine gute Investition, auch wenn es in Europa bis in ferne Zukunft in solchem Überfluss vorhanden ist, dass Wassersparen sogar gefährlich ist: Wenn zu wenig verbraucht wird, fällig Qualität in den Leitungen, so dass diese gespült werden müssen.

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