Ist Bausparen out? Der neue Trend der Investoren heißt Baumsparen – ja, mit einem „m“. Dies verbreitet – ach, wie passend – die Agentur Laub und Partner.

Bei der „Baumsparkasse“, wie sich ForestFinance selbst nennt, kann man sein Bares völlig anders anlegen. Vom eingezahlten Geld werden in Panama Bäume gepflanzt, aufgezogen und geerntet. Die Rendite bekommt der Anleger aus den Holzerträgen ausgezahlt.

Warum nicht einfach mal einen Baum schenken? Der GeschenkBaum kostet 60 Euro und ist eine sehr originelle Idee für die, die schon alles haben. Schon mal für Weihnachten vormerken. Oder wie wäre es mit einem BaumSparVertrag? Wenn man monatlich 30 Euro einzahlt, werden zwölf Bäume pro Jahr gepflanzt. Nach 25 Jahren kann geerntet werden. Aus der Vermarktung ausgewählter Edelhölzer wird eine lukrative Rendite von ca. 9,65 Prozent prognostizierten. Das klingt nicht schlecht.

Die Baum-Bank arbeitet zusammen mit einem panamaischen Forstunternehmen, das in dem aufgeforsteten Gebiet keinen Kahlschlag betreiben wird, wie es heißt. Stattdessen fördert der Anleger mit seinem Kapital nicht nur sein eigenes Vermögen, sondern auch den regionalen Arbeitsmarkt sowie Wasser- und Klimaschutz durch jeden neuen Baum. Hört sich gut an.

Mit dem neuesten Produkt, dem WaldSparbuch, kann der Sparer 2.500 Quadratmeter tropischen Wald für 8.000 Euro erwerben oder er zahlt zwölf monatliche Sparraten von 690 Euro in sein WaldSparbuch ein. Wer es noch größer will und mindestens 10.000 Quadratmeter aufforsten lassen möchte, dem wird das Produkt WoodStockInvest empfohlen. Vom Gewinn kann man sich dann vielleicht ein Baumhaus in Woodstock kaufen.

Und ewig singen die Wälder, kann man da nur hoffen.