Sie befinden sich im Monatsarchiv für den Monat November, 2006.

Ganz Deutschland fürchtet sich vor dieser Zahl: 19. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer ab Januar ist in aller Munde. Abgeordnete streiten über ihre Notwendigkeit, die Werbung nutzt sie als Verkaufsargument, Ökonomen diskutieren über einen möglichen Konjunkturdämpfer und viele Bürger schimpfen einfach nur, dass jetzt wieder alles teurer wird. Dabei gehen die anderen Belastungen, die in Kürze auf Deutschlands Haushalte zukommen, völlig unter. Kein Mensch redet beispielsweise über die Erhöhung der Versicherungssteuer. Kein Wunder, denn diese Verkehrssteuer auf Prämien oder Beiträge ist eben viel unauffälliger, da sie einem nicht jede Woche auf einem Kassenbeleg erscheint. Außerdem wird sie von den Versicherungsunternehmen für die Versicherten an den Bund abgeführt.

Und für den hat sich die Versicherungssteuer, mit einem Aufkommen von fast neun Milliarden Euro im vergangenen Jahr, zu einer erquicklichen Einnahmequelle entwickelt. Durch sein Zutun natürlich, denn immer wieder wurde mit wechselnden Begründungen in den vergangenen 18 Jahren an dieser Steuerschraube gedreht. Zuletzt erfolgte eine Erhöhung der Versicherungssteuer im Jahr 2002 von 15 auf 16 Prozent, um die höheren Rechnungen für die Terrorbekämpfung zu begleichen, so die damalige Regierung. Dem waren bereits vier Erhöhungen vorangegangen. Ältere und Jüngere werden sich noch erinnern: 1988 betrug der Regelsteuersatz auf Versicherungsentgelte fünf Prozent!

Nun also 19 Prozent Versicherungssteuer. Von der Erhöhung betroffen sind unter anderem die Kfz-Haftpflichtversicherung, die Kaskoversicherung und die Privathaftpflichtversicherung. Von der Steuererhöhung ausgenommen sind dagegen Lebens-, Renten- und Krankenversicherungen. Anders sieht es bei der Feuerversicherung aus. Da steigt der Steuersatz zwar nur auf 14 Prozent, allerdings betrug er bislang auch nur elf Prozent. Das wirkt sich insbesondere auf Wohngebäude- und Hausratversicherungen aus.

Klar ist: Ab Januar wird nicht nur der Restaurantbesuch, Strom, Gas, Telefonieren und vieles andere teurer, sondern auch die Absicherung von Risiken.

Kaffeetrinker, die ihre Bohnen im Internet ersteigern, müssen aufpassen, dass sie sich nicht verbrennen – aber nicht die Lippen, sondern eher die Finger. Der Deutsche Kaffeeverband warnt vor unbewusster und ungewollter Steuerhinterziehung. Denn: Bezieht man online Kaffee aus dem Ausland, muss man gegebenenfalls noch die Kaffeesteuer entrichten – deswegen ist der Kaffee vielleicht auch auf den ersten Blick so billig!

Der Käufer muss aufpassen, in welchem Land der Verkäufer sitzt, sonst können laut Kaffeeverband auch strafrechtliche Konsequenzen drohen.  „Uns sind derzeit etliche Fälle bekannt, in denen Kaffeetrinker Kaffee aus dem Ausland zu günstigen Preisen ersteigert und Monate nach der Lieferung ein Schreiben der Zollbehörden wegen Steuerhinterziehung erhalten haben“, sagt der Geschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes. 

Da kann die Tasse Koffein ganz schon teuer werden. Denn der Zoll greift rigoros durch, wie es heißt. Die Zahl der Ermittlungsverfahren wegen Hinterziehung der Kaffeesteuer beläuft sich derzeit auf mehrere Tausend pro Jahr. Viele Käufer wissen gar nichts von einer Kaffeesteuer und fallen aus allen Wolken, wenn die Post vom Zoll kommt. 

Steuerfrei könne man den Kaffee übers Internet im Ausland nur für den Privatgebrauch von einer Privatperson kaufen, so der Kaffeeverband. Dann müsse man den Kaffee aber auch vor Ort abholen. Na also, geht doch.  Wem das dann aber doch ein wenig zu umständlich und zu kostenintensiv ist, der sollte seinen Kaffee hier um die Ecke kaufen. Dann ist er zwar etwas teurer, hat aber die lästige Bürokratie schon hinter sich. Und was ist mit Tee?     

Wo bekommt man heutzutage noch etwas geschenkt? Bei Amazon. Wer sich vom Online-Buchhändler jetzt eine Kreditkarte ausstellen lässt, erhält eine Gutschrift von 20 Euro für den ersten Einkauf. Das reicht immerhin, um sich einen aktuellen Bestseller von Grisham, Kehlmann, Kerkeling oder Fest zuzulegen. Außerdem gibt’s für jeden über die Kreditkarte bei Amazon ausgegebenen Euro zwei Bonuspunkte. Allerdings benötigt man davon schon tausend, um einen Zehn-Euro-Gutschein zu erhalten. 

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Die Kreditkarte ist im ersten Jahr kostenlos. Ab dem zweiten werden dann immerhin knapp 20 Euro per anno berechnet. Aber so lange muss man die Karte ja nicht unbedingt behalten. Eine Mindestvertragslaufzeit gibt es nicht. Der Kunde kann den Vertrag jederzeit, also ohne Einhaltung einer Frist sowie unabhängig von der Laufzeit der Karte kündigen. Fröhlichen Weihnachtseinkauf!

Wer mit einem Kredit in Verzug gerät oder seinen Dispo laufend überzieht, der bekommt schnell einen negativen Schufa-Eintrag. Das kann dann ziemlich lästig werden, wenn man ein weiteres Darlehen aufnehmen will. Denn meist läuft mit einem negativen Schufa-Eintrag nicht viel in Sachen Geld-Leihen.

So schwebt das Wörtchen Schufa („Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“) wie eine dunkle Wolke über allen, die irgendwelche Finanzschwierigkeiten haben. Wie kann man dieses Übel bekämpfen? Am besten an seiner Wurzel.

Das denkt sich auch die Schufa. Und widmet sich dem Lebensabschnitt, in dem sich viele schlechte Angewohnheiten einschleifen, die man dann sein Leben lang nicht mehr los wird: Alkohol trinken und Rauchen zum Beispiel – vielleicht auch Schulden machen. Die Schufa hat deswegen ein spezielles Lehrmaterial für Jugendliche entwickelt.

Dieses soll den Lehrern helfen, ihren Schülern ab der siebten Klasse die richtigen Fakten über das liebe Geld beizubringen. Und die Dimensionen des Geldausgebens bei Schülern haben sich in den letzten Jahren gut entwickelt. Da geht es nicht mehr um das Snickers und die Cola sondern um Handys, Klingeltöne und Klamotten. 

Gut, wenn man möglichst früh erfährt, dass das Geld auch da sein muss, bevor man es ausgibt. Auch gut, wenn man in der Schule lernen kann, was man wirklich fürs Leben braucht. Oder wie der Lateiner sagt: „Non scholae sed vitae discimus“.  Das Lehrmaterial ist für die Klassen sieben bis zehn konzipiert. Die Schufa möchte dabei helfen, dass sie wirtschaftliche Zusammenhänge erkennen und Handlungskompetenz als Verbraucher erwerben, ganz nach dem Motto: Vorbildung schützt vor Überschuldung. 

Warum also nicht im Matheunterricht mal über Geld und Schulden reden? Das sind doch schließlich auch nur Zahlen. Und eigentlich auch näher am täglichen Leben als der gute alte Pythagoras.

Mehr Informationen und Unterrichtsmaterial zum Projekt unter http://www.schufamachtschule.de

Bei Cortal Consors gibt es jetzt  für alle, die ein Tagesgeldkonto eröffnen, nicht nur stattliche 3,5 Prozent Zinsen p.a. sondern noch ein – ganz besonders originelles – Geschenk obendrauf:

Einen Weihnachtsbaum für 20 Euro kann sich jeder nach der Kontoeröffnung per Gutschein bei OBI abholen. Für diesen Betrag gibt es schon ein ganz ordentliches Prachtexemplar. Ein Schmuckstück für jede gute Stube. So werden die Feiertage richtig schön. 

Aber was machen die armen einsamen Seelen, die niemanden haben, mit dem sie unter dem Baum singen können? Das ist doch irgendwie gemein – oder?

Und die mit Plastik-Tanne haben auch nichts von diesem Geschenk.

 

Mal schauen, vielleicht bezahlt in wenigen Jahren mein Auto am Drive-In-Schalter meinen Burger nebst Fritten und Cola. Oder wenigstens sein Bordcomputer. Keine kafkaeske Zukunftsvision, denn in Parkhäusern könnte das Prinzip schon bald funktionieren. Die Ein- und Ausfahrt würde durch den Einsatz von bereits heute verfügbaren Technologien erheblich beschleunigt werden. Das wurde im Rahmen einer Diplomarbeit an der Technischen Universität München bewiesen. 

Dazu wurde das bereits praxiserprobte Verfahren des elektronischen Parktickets mit Chip auf der EC-Karte weiterentwickelt und in das Bordsystem eines Siebener-BMW integriert. Die Parkgebühr wird via drahtloser Verbindung über den Bordcomputer sekundengenau mit dem Guthaben auf dem Geldkarten-Chip der EC-Karte verrechnet. Die Parkgebühr bleibt also doch wieder an mir hängen und nicht an meinem Wagen. Nun gut, zumindest spare ich dann den Gang zum Kassenautomaten.

Und wie wird das System eines Tages beim Fastfood-Kauf funktionieren? Zumindest die Arbeitsplätze der Kassiererinnen an Drive-In-Schaltern ist in Gefahr. Bestellungen können zukünftig sicherlich auch über den Bordcomputer abgewickelt werden. Eines wird mir aber dann in Zukunft fehlen. Die Mitarbeiterin bei Mc Donald’s, die mir auf meine Nachfrage „Was kostet denn so ein Cheeseburger?“ freundlich lächelnd antwortet: „N’ Euro“. Diese Aussicht ist allerdings verkraftbar. Doch schwant mir Böses: Setzt sich so ein System erstmal flächendeckend in den Fahrzeugen durch, wäre es doch ein Leichtes, darüber Pkw-Fahrer mit einer Autobahn-Maut zu belegen. Aber bis dahin dauert es wohl noch eine Weile. 

Wenn ab Januar 2007 im Bankgeschäft die Eigenkapitalregeln Basel II in Kraft treten, weht den Verschuldeten nochmals ein härterer Wind ins Gesicht.
Denn für Privatkunden gibt es dann größere Unterschiede bei den Kreditzinsen. Denen, die häufiger mal ihr Konto überziehen, droht eine Verteuerung der Schulden.

Wer über seine Verhältnisse lebt, muss seinen Kontostand genau beobachten, so berichtet die Financial Times Deutschland. Denn Basel II sieht vor, dass Kredite, die 90 Tage nicht bedient werden, als Ausfall gelten. Und so wird das auch bei Überziehungen des Girokontos sein. Ändert sich bei den Schulden dort mehr als 90 Tage lang nichts in die positive Richtung, kann die Bank entweder den Rahmen des Dispokredits erhöhen oder ihn in einen Ratenkredit umschulden. Und so könnte sich der Überziehungszins erhöhen.

Schuld ist Basel II: Denn Konten, die mehr als 90 Tage im Verzug sind, müssen von den Banken mit mehr Eigenkapital hinterlegt werden. Diese höhere Belastung werden die Banken ab 2007 vermutlich an den Kunden weitergeben; in Form von höheren Zinsen, versteht sich.

Aber eigentlich ist Basel II schon längst unter uns: Privatkunden, die einen Kredit brauchen, werden meist nach ihrer Bonität beurteilt. Verbraucherschützer kritisieren, dass nur die Kunden mit „bester Bonität“ den Zinssatz bekommen, mit dem die Bank wirbt. Für die anderen wird das Geschäft teurer als in der Werbung angepriesen.
So lohnt sich die Verschuldung eigentlich nur noch für die Bankkunden, die eigentlich gar keine Schulden machen müssten. Hat man nur noch eine „gute“ Bonität, ist der Zinssatz gleich um ein paar Prozent höher.

So gibt es also den billigen Kredit für die Reichen und den teuren für die Ärmeren?

Und wie viel Schulden kann man sich noch leisten?
Um ganz schnell und einfach zu erfahren, wie hoch der Kredit sein darf, den man aufnehmen kann, ist der Liquiditätsrechner ein praktisches Tool.

Bei meiner nächsten Wanderung mache ich um die Jausenstation einen großen Bogen oder bestelle eine Apfelschorle. Denn sowohl private Unfallversicherungen als auch Richter verstehen bei zu viel Bier am Berg keinen Spaß. Wer sich unterwegs betrinkt und danach bei einem Sturz schwer verletzt, verliert seinen Versicherungsschutz. Das hat das Oberlandesgericht Köln entschieden und damit die Klage eines Wanderers abgewiesen, der mit ordentlich Promille im Blut einen Abhang hinunterstürzte und sich dabei verletzte (Az. 5 W 111/05).
Gelernt habe ich nun: Für Unfälle durch Geistes- und Bewusstseinsstörungen, auch soweit sie auf Trunkenheit beruhen, besteht kein Versicherungsschutz. Allerdings liegt die Messlatte ziemlich hoch. Erst bei mehr als zwei Promille im Blut ist der Fußgänger bewusstseinsgestört – deutlich mehr als bei Kraft- oder Fahrradfahrern. Beruhigend. Ein oder zwei kühle Blonde kann man sich also auf anstrengender Wanderschaft gönnen, ohne versicherungstechnisch aus dem Tritt zu kommen.

Momentan ist es eine kleine Modeerscheinung, dass der Einzelhandel Bankprodukte oder Versicherungen an seine Kundschaft bringen will, die doch sonst eher Pullover oder Nudeln kaufen würde.

Aber anders rum geht´s auch: Bei der Deutschen Bank ist der Einzelhandel eingezogen. Aber nicht irgendeiner. Das Luxus-Kaufhaus Harrods aus London hat einen eigenen Raum der Deutschen Bank in der Berliner Friedrichstraße, in dem very british präsentiert wird: Ob Orangenmarmelade, Pfefferminzplätzchen, Tee, Regenschirme, Schlüsselanhänger und London-Taxis, es werden alle Klischees bedient.

250 verschiedene Artikel hat Harrods nach Berlin gebracht. Noch bis zum siebten Januar können Kunden in der Deutschen Bank englisch einkaufen.

Und wenn das Geld nicht reicht – Kredite gibt es auch.

 

Mal wieder auf der Suche nach einer günstigen Tankstelle jede Menge Sprit verfahren? Letzlich doch an einer Marken-Tankstelle gehalten? Für ADAC-Mitglieder ist das seit Anfang November kein Problem mehr. Sie werden an allen deutschen Shell-Tankstellen bevorzugt behandelt. Ihren Kraftstoff füllen sie im Vergleich zu „Otto-Normalverbraucher“ pro Liter für einen Cent weniger in den Tank. Also zu ähnlichen Preisen wie an Billig-Tankstellen.
Alternativ können sie sich auch Bonuspunkte auf der kostenlosen Clubsmart-Karte gutschreiben lassen – und zwar doppelt so viele wie andere Teilnehmer des Sachprämien-Programms. Wer dazu noch mit einer ADACmobil-Kreditkarte bezahlt, erhält bei Shell zusätzlich zwei Prozent Rabatt. Im kommenden Jahr sollen die Vorteile auch in Österreich und der Schweiz gelten. Ab 2008 sogar europaweit. Wer sowieso Mitglied ist, kann also einen Teil des Club-Beitrages wieder hereinfahren.

Ist Bausparen out? Der neue Trend der Investoren heißt Baumsparen – ja, mit einem „m“. Dies verbreitet – ach, wie passend – die Agentur Laub und Partner.

Bei der „Baumsparkasse“, wie sich ForestFinance selbst nennt, kann man sein Bares völlig anders anlegen. Vom eingezahlten Geld werden in Panama Bäume gepflanzt, aufgezogen und geerntet. Die Rendite bekommt der Anleger aus den Holzerträgen ausgezahlt.

Warum nicht einfach mal einen Baum schenken? Der GeschenkBaum kostet 60 Euro und ist eine sehr originelle Idee für die, die schon alles haben. Schon mal für Weihnachten vormerken. Oder wie wäre es mit einem BaumSparVertrag? Wenn man monatlich 30 Euro einzahlt, werden zwölf Bäume pro Jahr gepflanzt. Nach 25 Jahren kann geerntet werden. Aus der Vermarktung ausgewählter Edelhölzer wird eine lukrative Rendite von ca. 9,65 Prozent prognostizierten. Das klingt nicht schlecht.

Die Baum-Bank arbeitet zusammen mit einem panamaischen Forstunternehmen, das in dem aufgeforsteten Gebiet keinen Kahlschlag betreiben wird, wie es heißt. Stattdessen fördert der Anleger mit seinem Kapital nicht nur sein eigenes Vermögen, sondern auch den regionalen Arbeitsmarkt sowie Wasser- und Klimaschutz durch jeden neuen Baum. Hört sich gut an.

Mit dem neuesten Produkt, dem WaldSparbuch, kann der Sparer 2.500 Quadratmeter tropischen Wald für 8.000 Euro erwerben oder er zahlt zwölf monatliche Sparraten von 690 Euro in sein WaldSparbuch ein. Wer es noch größer will und mindestens 10.000 Quadratmeter aufforsten lassen möchte, dem wird das Produkt WoodStockInvest empfohlen. Vom Gewinn kann man sich dann vielleicht ein Baumhaus in Woodstock kaufen.

Und ewig singen die Wälder, kann man da nur hoffen.

Klar ist, mit einer privaten Zusatzversicherung können auch gesetzlich Krankenversicherte Extrabehandlungen oder Risiken absichern, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen werden. Die Kunden können so zum Beispiel Einzelzimmer und Chefarztbehandlung im Krankenhaus in Anspruch nehmen. Über die Variationen und Möglichkeiten der Zusatzversicherungen kann man sich hier informieren.

Nun glauben viele Kassenpatienten, dass privatversicherte Patienten immer besser gestellt sind. Stimmt das und lohnt sich neben der GKV auch eine private Zusatzversicherung?

Drum prüfe wer sich bindet, ob tatsächlich weiterer Versicherungsschutz benötigt wird und ob die private Zusatzpolice auch die gewünschte Versorgung umfasst. Das empfehlen uns die Experten der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Manche gesetzlichen Krankenkassen würden solche Leistungen vermitteln und mit Sonderkonditionen werben, andere Anbieter auf dem freien Markt könnten aber leistungsstärker oder günstiger sein. „Kombipakete rechnen sich zum Beispiel eher selten. Ein Vergleich lohnt also“, heißt es in einer Mitteilung der Verbraucherzentrale.

Die Verbraucherzentrale hat in einem Ratgeber zusammengetragen, welche privaten Krankenzusatzversicherungen es gibt, welche Policen sich eignen und wie sich Preise vergleichen lassen. Dieser kann bestellt werden unter Telefon 01805/00 14 33.

Banken locken Neukunden zurzeit mit schönen Belohnungen, damit sie ihr altes Geldinstitut verlassen und zur Konkurrenz überwechseln.

Hohe Zinsen beim Tagesgeld zum Beispiel sind nur eine Art des Kundenköders. Unter drei Prozent geht es hier schon fast nicht mehr und die Comdirect bietet sogar sechs Prozent. Aber auch Tankgutscheine und Startguthaben zur Begrüßung neuer Kunden erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Den Banken ist nichts zu teuer im Wettstreit um die Kunden der anderen. Kein Wunder, dass sich unter vielen Geldanlegern das Bank-Hopping zur neuen Trendsportart entwickelt hat, die Geldinstitute machen es ihnen leicht. Oft ist es auch der persönliche Bekanntenkreis, der auf eine echt gute Bank hinweisen kann. Das ist meist die aktuelle Hausbank des Empfehlenden und der handelt in der Regel auch nicht ganz uneigennützig.

Denn die Kundenwerbeprogramme der Banken platzen aus allen Nähten: Reisetasche, Bügeleisen, Telefon, Akkuschrauber, Kamera, DVD-Player sind nur einige praktische Geschenke aus dem bunten Angebot. Und wer einen großen Freundeskreis hat, kann sich so den halben Hausstand zusammenwerben.

Da der lästige Papierkram oft eine Hemmschwelle zum Kontowechsel ist, leisten einige Banken auch hier tatkräftige Unterstützung. Sie bieten den potenziellen Neukunden einen Kontoumzugsservice an, der vieles erleichtert. Da muss er praktisch gar nichts mehr machen, als zu sagen: „Ja, ich will!“

Nachdem schon C&A in seinen Modehäusern Policen anbietet, ist auch der OTTO-Versand in das Versicherungsgeschäft eingestiegen.

Wenn Mutti also demnächst die Weihnachtsgeschenke beim Hamburger Versandhaus bestellt, kann sie Vati noch was Gutes tun und ihm die Kfz-Haftpflicht gleich mit ordern.

Nach den Kfz-Versicherungen in diesem Herbst wird OTTO im kommenden Jahr auch Sach- und Haftpflichtversicherungen sowie Produkte zur Altersvorsorge ins Sortiment nehmen, dann ist auch noch was Schönes für Oma und die Kinder dabei.

Einen Autoversicherung-Vergleich finden man auf forium.de