Wer schon mal ein Paypal-Konto eröffnet hat, kennt diesen Vorgang: Um das angegebene Verrechnungskonto zu bestätigen, überweist das Unternehmen ein paar Cent, den genauen Betrag muss der neue Kunde dann bei Paypal angeben.

So wird sichergestellt, dass das angegebene Konto auch tatsächlich existiert und der neue Kunde auch wirklich der Besitzer des angegebenen Girokontos ist.

Genau diese Methode haben jetzt Betrüger zum Ausspähen und Plündern von Girokonten für sich entdeckt. Auf seiner Webseite www.cashkurs.com warnt „Mister Dax“ Dirk Müller vor diesen Betrügern, die immer nach derselben Masche vorgehen. Nach dem Zufallsprinzip wird jeweils ein Cent auf einige Konten einer bestimmten Bank überwiesen.

„Fand eine Abbuchung auf dem Konto des Senders statt, wusste man, dass ein entsprechendes Empfängerkonto existiert.“, so Dirk Müller. Anschließend konnten die Betrüger mit den gesammelten Informationen Abbuchungen von diesen Konten durchführen. Wie genau das vonstatten ging, erfahren wir zwar leider nicht von Mister Dax. Aber das ist noch nicht alles, viel fieser ist der zweite Trick, mit dem die Bankkunden in eine Kostenfalle gelockt werden.

Im Betreff dieser Ein-Cent-Überweisungen findet der Kontoinhaber eine Telefonnummer. Diese sollte man natürlich auf gar keinen Fall anrufen, da „immense Telefonkosten“ entstehen könnten. Wer eine solche Überweisung erhält, sollte sich also besser sofort mit seiner Bank oder mit der Polizei in Verbindung setzen.

Danke für den Tipp, Herr Müller.




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Ich werde bei Paypal kein Konto eröffnen. Das ist mir alles viel zu unsicher.
Wenn ich etwas im Internet kaufe, dann will ich es sofort an denjenigen Bezahlen, der es auch von mir haben will. Wir leben ja im Kapitalismus und Paypal wird daher auch ordendlich Gewinn machen. Grüße vom Berliner

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