Die Abgründe einer Damenhandtasche sind tief und dunkel. Welche Frau kennt das nicht: Man kramt und pflügt die Innereien der Handtasche um, findet aber trotzdem nicht das, was man sucht! Doch das muss nicht sein, dachte sich Tchibo und brachte vor kurzem ein scheinbar geniales Produkt auf den Markt: die Handtasche “mit LED-Innenraum-Beleuchtung”!
Das Ganze funktioniert wie das Kühlschrank-Prinzip: Klappe auf, Licht an! Beim Öffnen der Handtasche geht automatisch eine LED-Leuchte an, dann hat Frau 45 Sekunden Zeit, in der Handtasche rumzukramen bevor das Licht von selbst wieder erlischt.
Tolle Idee? Von wegen! Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt jetzt vor dieser Tchibo-Innovation, die eine „Gefahrenquelle“ für sämtliche Magnetstreifen auf EC-, Kredit- und Kundenkarten darstellt.
Die Verbraucherzentrale weiß sogar von Kundinnen zu berichten, die ziemliches Pech mit dieser Handtasche erlebten: „Der Fall: Der starke Magnet des Lichtschalters in der Nylon-Tasche sorgte dafür, dass der Magnetstreifen einer EC-Karte, aufbewahrt im Portemonnaie, unlesbar wurde. Die Folge: Laufereien, Telefonate und wochenlang eingeschränkter Zugang zum Konto.“
Fazit: Da zum Shoppen völlig ungeeignet, ist diese Handtasche also doch keine Lösung für „ein ewig drängendes Problem der Damenwelt“, sondern eher ein EC-Karten vernichtendes Accessoires, das Frau nicht braucht.
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2 Kommentare
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Nana
Donnerstag, 8. Oktober 2009
um 07:49
Das Positive: Enormes Sparpotential in der Zeit der Krise!!!
Bruce D.
Donnerstag, 8. Oktober 2009
um 09:42
Die Handetasche müsse lebendisch sein!